Zukunftsfähig bleiben: Die 3 größten Herausforderungen für Familienunternehmen 2026/27

Familienunternehmen nehmen eine Schlüsselrolle in der internationalen Wirtschaft ein.

Doch der wirtschaftliche Wandel im Jahr 2025 und die Prognosen für 2026 stellen selbst die stärksten Traditionsunternehmen vor neue, immense Herausforderungen. Wer in diesem Umfeld nachhaltig wachsen und seinen Charakter bewahren will, braucht professionelle Impulse und operative Managementkompetenz auf Zeit – insbesondere in Phasen grundlegender Veränderung.

Nachfolgend zeige ich als Interim Manager mit internationalem Erfahrungshintergrund die drei zentralen Themenfelder, die jetzt strategisches Handeln verlangen, und gebe Anregungen, wie Sie als Unternehmerfamilie aktiv und zukunftsorientiert agieren.

1. Digitale Transformation und KI-Readiness: Besser heute als morgen handeln

Die steigende Dynamik digitaler Trends und der Einzug generativer KI-Lösungen erfordern von Familienunternehmen klare Entscheidungen: Altsysteme, Prozesse und Kompetenzen müssen jetzt konsequent auf Wettbewerbsfähigkeit geprüft werden. Wer den Wandel offensiv angeht – etwa mit der Einführung automatisierter Entscheidungsunterstützung, datengetriebener Geschäftsmodelle und digitaler Plattformen – sichert sich den Zugang zu neuen Märkten und Kostenstrukturen. Ein externer Interim Manager bringt aktuelles Technologiewissen ein, steuert schnell den Transformationsprozess und wahrt zugleich die spezifische Unternehmenskultur. KI-Lösungen sind nicht nur ein IT Projekt, das einem Business-Case folgt, sondern vielmehr erfordern diese Ansätze weit mehr als die bisher bekannte Prozessanalyse und -Verbesserung. KI lässt ganze Prozessteile aus – vor allem deswegen ist es elementar, die Unternehmen und deren Fachbereiche ganzheitlich im täglichen Management der Veränderungen zu begleiten. Wer kann das besser als ein interdisziplinär und sehr erfahrender Interim Manager?

2. Nachfolge, Governance und internationales Wachstum: Den Generationenwechsel gestalten

Bis 2027 stehen viele Familienunternehmen erneut vor der Übergabe an die nächste Generation – zumeist in einem komplexer gewordenen internationalen Umfeld. Das richtige Maß an Governance, Transparenz und klaren Entscheidungsstrukturen wird zum kritischen Erfolgsfaktor. Externes Interim Management hilft, Nachfolge- und Beteiligungsprozesse neutral, professionell und mit internationaler Vergleichbarkeit zu gestalten. Damit können Konflikte vermieden, Talente gewonnen und der Markenwert des Familienunternehmens stabil gehalten werden. Die Übergabe an die nächste Generation ist nicht nur eine Frage der Ausbildung der nächsten Generation, sondern in den Unternehmen muss diese neue Generation eingeführt werden – begleitet werden. Nun könnte man annehmen, es wäre ausreichend das bestehende Management damit zu betrauen, aber haben wir dann den objektiven Blick auf die Dinge in dem Unternehmen oder nur die Sicherheit, dem neuen Eigentümer bestmöglich zu gefallen? Auch hier ist es nicht nur gut, sondern essenziell auf ein unabhängiges, professionelles Coaching ergänzt um Kenntnisse aus vielen Firmen zurückzugreifen. Interim Manager, die über diese Voraussetzungen verfügen, eröffnen der «neuen Generation der Eigentümer» den notwendigen 360 Grad-Blick.

3. Nachhaltigkeit und ESG-Compliance: Mehrwert über die Bilanz hinaus schaffen

Der regulatorische Druck auf Nachhaltigkeitsthemen (ESG) wird 2025/26 weiter zunehmen. Familienunternehmen sind jetzt gefragt, Umwelt- und Sozialstandards international durchzusetzen und in die eigene DNA zu integrieren. Interim Manager mit internationalem Erfahrungsschatz unterstützen die Einführung globaler ESG-Initiativen, realisieren konkrete Maßnahmen entlang der Lieferkette und stärken die Transparenz gegenüber Stakeholdern. Wer ESG strategisch angeht, gewinnt nicht nur Image, sondern auch größere Finanzierungsspielräume.

Meine persönliche Einschätzung: Auch das Jahr 2026 wird massive Herausforderungen bringen. Es müssen nicht immer nur «schlechte» Zahlen sein, die uns zwingen, die notwendigen Themen anzupacken – es können auch ein Wert, ein Ziel oder «Menschen» sein, für die es sich lohnt. Gerade Interim Manager mit frischen externen Perspektiven, globalem Knowhow und Durchsetzungsstärke können einen wesentlichen Beitrag leisten, um Familienunternehmen bestmöglich durch diese epochalen Veränderungen zu begleiten. Es gibt viele Möglichkeiten der Herangehensweise, aber die Regelungen rein rechtlich umzusetzen und dann zu versuchen, in der Organisation auszurollen, ist sicherlich nur von bedingtem Erfolg gekrönt. Es fehlt die Implementierung von Sinn und Zweck dieser Regelungen, auch die Übersetzung in Machbares. Am Ende wollen wir Prinzipien umsetzen, die zwar Geld kosten, aber letztlich der Unternehmung auf der Ergebniss-Seite mehr Vorteile als Nachteile bescheren. Es muss ein Wettbewerbsvorteil erarbeitet werden. Diese Aufgabe ist hochgradig interdisziplinär und erfordert umfangreiches Industrie- und Fachwissen, das Interim Manager beisteuern können. 

PROFIL VON THOMAS HENGGE BEI UNITEDINTERIM - AUF DAS PROFESSIONELLE INTERIM MANAGEMENT SPEZIALISIERTE PLATTFORM FÜR DIE DACH-REGION

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Freitag, 13. Februar 2026

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