AIMP - Arbeitskreis der Interim Management Provider

Im Arbeitskreis Interim Management Provider (AIMP) sind renommierte Interim-Dienstleister aus der DACH-Region zusammengeschlossen, um die Interessen der Provider zu vertreten. Im Wachstumsmarkt Interim Management steht der AIMP für mehr Transparenz, Professionalität und Qualität, aber auch für Innovation im Interim-Geschäft. AIMP-Mitglieder müssen Kompetenz und Kundenorientierung nachweisen und unterstützen einander kollegial. Der AIMP erfasst, analysiert und diskutiert aktuelle Trends und Marktzahlen, liefert Branchenanalysen und bezieht in Veröffentlichungen regelmäßig Stellung zu aktuellen Themen im Interim Management.

Der AIMP ist somit kein Verband, sondern eine Arbeitsgruppe von professionellen Interim-Providern, die erkannt haben, dass es noch vieler gemeinsamer Anstrengungen bedarf, das Interim-Geschäft weiterzuentwickeln – und die dafür wesentliche eigene Kapazitäten zur Verfügung stellen.

Um Interessenkonflikte auszuschließen, vermittelt der AIMP keine Interim-Mandate. Alle Kunden, die Interesse am Einsatz eines Interim Managers in ihrem Unternehmen haben, sind herzlich eingeladen, die Mitgliedsunternehmen des AIMP direkt zu kontaktieren, die mit Rat und Tat zur Seite stehen werden. Dies gilt ebenfalls für Interim Manager.

Unsere Dienstleistungspakete für Interim Manager – zugeschnitten auf Ihre ganz persönlichen Bedürfnisse

All-in Tagessatz

Tagessatz, der neben dem Honorar für den Interim Manager zusätzlich eine Pauschale für alle Nebenkosten abdeckt. Einige Unternehmen präferieren „All-in“-Tagessätze, weil dies die interne Abrechnung vereinfacht. Aus Gründen der Transparenz und der Vergleichbarkeit mehrerer Kandidaten in der Angebotsphase für ein Projekt werden in der Praxis jedoch in der Mehrzahl der Fälle die Nebenkosten separat ausgewiesen und gesondert abgerechnet. Bei UNITEDINTERIM können Sie die Tagessätze aller Interim Manager in Echtzeit sehen.

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Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) - umgangssprachlich auch Antidiskriminierungsgesetz genannt - ist ein deutsches Bundesgesetz, das ungerechtfertigte Benachteiligungen aus Gründen der „Rasse“, der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion, der Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität verhindern und beseitigen soll. Zur Verwirklichung dieses Ziels erhalten die durch das Gesetz geschützten Personen Rechtsansprüche gegen Arbeitgeber und Private, wenn diese ihnen gegenüber gegen die gesetzlichen Diskriminierungsverbote verstoßen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeines_Gleichbehandlungsgesetz

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Anforderungsprofil im Interim Management

Das Anforderungsprofil an einen Interim Manager unterscheidet sich im Kern nicht von der Zusammenfassung der Erwartungen, die ein Unternehmen an einen Kandidaten für eine Festanstellung hat. Allerdings enthält das Anforderungsprofil zusätzlich die exakte Definition der Aufgabe, des Zeitraumes, in dem der Interim Manager tätig sein soll, die Ziele, die durch die Arbeit des Interim Managers erreicht werden sollen sowie den Grad seiner Auslastung - zum Beispiel Vollzeit oder nur drei Tage in der Woche.

Das Anforderungsprofil wird deshalb abbilden:

  • Linienerfahrung - z. B. Leiter Controlling oder Qualitätsmanager
  • Branchenerfahrungen - z. B. zehn Jahre im Spezialmaschinenbau
  • Ausbildung - z. B. Diplom Ingenieur der Elektrotechnik
  • Sprachen - z. B. Englisch und Portugiesisch
  • Softskills - z. B. Strukturierer oder Aufbauer
  • Unternehmenstypen - z. B. aus dem Mittelstand oder Konzern-erfahren

Die Antworten auf jeden dieser Punkte sind im Vorfeld der Entscheidung eines Unternehmens zwingend erforderlich, damit Fehler im Auswahlprozess eines Interim Managers ausgeschlossen werden können.

Die Abfragemaske für die Suche nach Interim Managern bei UNITEDINTERIM erlaubt es Ihnen, alle diese Punkte abzubilden.

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Unsere Preise: Drei Preismodelle zugeschnitten auf Ihre ganz persönlichen Bedürfnisse

Umfangreiche Informationen zum Einsatz von Interim Managern in den jeweiligen Linienfunktionen stellt Ihnen die jährliche AIMP-Providerumfrage zur Verfügung.

Angelsächsisches Modell

Die eine Variante des vertraglichen Verhältnisses zwischen Interim Manager, Interim Provider und Klient. Das angelsächsische Modell steht für direktes und bilaterales Verhandeln und Abschließen zwischen Klient und Interim Manager – wie dies auch zwischen Interim Managern und Unternehmen üblich ist, wenn die Mandate auf direktem Wege zustande kommen: Und dies ist in Deutschland, der Schweiz und Österreich weitaus häufiger der Fall, als dass Mandate über Interim-Provider oder andere Vermittler zustande kommen. Aktuelle Schätzungen: 70% der Mandate laufen im angelsächsischen Modell.

Vielleicht auch interessant für Sie: Holländisches Modell.

Arbeitnehmerüberlassung

Bei der Arbeitnehmerüberlassung (Personalleasing, Zeitarbeit) wird ein Arbeitnehmer (Leiharbeitnehmer, Zeitarbeitnehmer) von seinem Arbeitgeber (Verleiher, Zeitarbeitsunternehmen) einem Dritten (Entleiher) zur Arbeitsleistung überlassen.

Die Arbeitnehmer sind nicht selbstständig tätig (wie Interim Manager), sondern abhängig Beschäftigte des Zeitarbeitsunternehmens.

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Auslandserfahrung

Nachgewiesene Anzahl an Jahren, die ein Interim Manager im jeweiligen Land vor Ort gearbeitet, nicht jedoch dort auf Geschäftsreisen oder in Meetings verbracht hat.

Bei UNITEDINTERIM können Sie die Auslandserfahrung als Suchkriterium vorgeben. Zum Beispiel: Zeige mir alle Interim Manager aus dem Maschinenbau mit Erfahrung in Frankreich.

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Umfangreiche Informationen zum Einsatz von Interim Managern in den jeweiligen Linienfunktionen stellt Ihnen die jährliche AIMP-Providerumfrage zur Verfügung.

Auslastung

Gibt an, wie viele Tage im Jahr ein Interim Manager jährlich in einem oder mehreren Projekten arbeitet. Laut AIMP-Providerumfrage pendelt dieser Wert im Durchschnitt der letzten Dekade zwischen 130 und 160 Tagen:

Auslastung definiert mitunter auch die Anzahl der Tage, die der Interim Manager wöchentlich beim Kundenunternehmen arbeiten soll. Der Regelfall sind hier 100%, also fünf Tage, aber auch 4 (80%) oder 3 Tage (60%) gibt es in der Praxis. Eine geringere Auslastung ist unüblich.

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Beratung

Unter Beratung (auch Consulting genannt) versteht man im klassischen Sinn den Knowhow-Transfer ohne Übernahme von Linienaufgaben im Kundenunternehmen. Die Beratung als Dienstleistung für Dritte, ist also eine an das Interim Management angrenzende Tätigkeit. Ein Interim Manager hingegen beriet in der klassischen Lehre nicht, sondern setzte um – im Zweifel das, was die Beratung empfohlen hatte.

Als Reaktion auf das veränderte Anforderungsverhalten der Auftrag gebenden Unternehmen, die verstärkt auch die Umsetzung der Empfehlungen aus der Beratung einfordern, waren die Consultants gezwungen, Umsetzungskapazitäten bereitzustellen – und kamen so den Aufgaben des Interim Managers näher.

Zudem ließ sich auch für den Interim Manager die Trennung in der Praxis nicht durchhalten, weil Interim-Mandate oftmals auch Segmente erhalten, die eindeutig der Beratung zuzuordnen sind. Gute Interim Manager bringen deshalb zusätzlich Beratungskompetenz in das Projekt beim Kunden ein. Einige Kunden-Unternehmen fordern im Vertrag mit dem Interim Manager den Knowhow-Transfer an die eigenen Mitarbeiter ein.

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Berichtspflicht

Im Rahmen seines Mandates berichtet der Interim Manager seinem Kunden regelmäßig über Projektfortschritt Die Berichte haben einen auf die jeweilige Situation angepassten Turnus – z. B. monatlich, vierzehntägig oder auch wöchentlich. Mitunter erwartet der Provider zusätzlich einen Bericht, weil das Mandat über ihn zustande kam und der Provider in der Mitverantwortung steht. Der Bericht umfasst auch den Arbeitsnachweis als Basis für die Rechnungsstellung des Interim Managers an seinen Klienten oder den Interim Provider.

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Blog

Abkürzung für „Web-Log“, also für ein Logbuch (Tagebuch) im Internet. Neuerdings wichtiger Bestandteil der Kommunikation eines Unternehmens mit seinen Kunden.

UNITEDINTERIM stellt im Rahmen seines Dienstleistungsangebots den registrierten Interim Managern ein Blog zur Verfügung.

Branchenerfahrung

Nachgewiesene Anzahl von Jahren, die ein Interim Manager in der jeweiligen Branche gearbeitet hat – zum Beispiel in der Automobil-Zuliefer-, Pharma- oder Elektro-Industrie.

Bei UNITEDINTERIM können Sie die Branchenerfahrung als Suchkriterium vorgeben. Zum Beispiel: Zeige mir alle Interim Manager mit mindestens 10 Jahren Erfahrung in der Branche Maschinenbau.

Zu den für das Interim Management wichtigsten Branchen gehören Maschinenbau, Automotive, Chemie sowie "Information, Communication and Technology" (ICT), die gemeinsam für gut die Hälfte aller Projekte stehen.

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Umfangreiche Informationen zum Einsatz von Interim Managern in den jeweiligen Linienfunktionen stellt Ihnen die jährliche AIMP-Providerumfrage zur Verfügung.

Berufshaftpflichtversicherung

Eine Haftpflichtversicherung stellt eine Absicherung vor Schadensersatzforderungen bei fahrlässiger Verletzung des Vermögens, Eigentums, des Körpers, eines Dritten dar. Die Betriebshaftpflicht deckt dabei Personen und Sachschaden-Risiken bei Berufsausübung.  Die Vermögenschadenhaftpflicht deckt den durch die Tätigkeit des Interim Managers verursachten Vermögensschaden. Der Versicherungsschutz wird zu unterschiedlichen Bedingungen und Prämien von verschiedenen Versicherungsgesellschaften angeboten. Besonders günstige Konditionen bestehen für Mitglieder von Branchenverbänden. Interim Manager, die bei UNITEDINTERIM registriert sind, können ebenfalls diese Konditionen in Anspruch nehmen. Die Rahmenverträge werden vom unabhängigen Versicherungsmakler AsseCon vermittelt.

Weitere Infos unter https://www.assecon.de/managerschutz.

Hinweis: Ist der Inteirm Manager als Organ (Geschäftsführer/Vorstand) tätig, so benötigt er den Schutz einer D&O-Versicherung

BRSI

Bundesvereinigung Restrukturierung, Sanierung und Interim Management (BRSI)

www.brsi.de

Hier finden Sie alle für Interim Manager relevanten Verbände in der DACH-Region.

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Budget

Zeitlicher und finanzieller Rahmen, den der Klient für den Interim Manager und seine Aufgabe zur Verfügung stellt. Umfasst im Wesentlichen: Tagessatz, Reisekosten und Unterkunft und gegebenenfalls sonstige Kosten für die Unterstützung von dritter Seite (z. B. Einkauf von entscheidungsrelevanten Daten).

Zur Abschätzung des individuell erforderlichen Budgetrahmens kann ein Unternehmen bei UNITEDINTERIM auf tagesaktuelle Marktpreise für jeden einzelnen Interim Manager zugreifen.

Wenn Sie auf der sicheren Seite sein möchtn, dann nehmn Sie als groben Anhaltspunkt für das erforderliche Budget für ein typisches Interim Management-Projekt folgende Zahlen :

Tagessatz:1.250 Euro

Nebenkosten: 100 Euro je Tag

Laufzeit des Projektes 8 Monate

Arbeitstage je Monat: 20

Budgetbedarf: 216.000 Euro (plus MwSt.)

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Change Management

Aufgaben, Maßnahmen und Tätigkeiten zusammenfassen, die eine umfassende, bereichsübergreifende und inhaltlich weit reichende Veränderung – zur Umsetzung von neuen Strategien, Strukturen, Systemen, Prozessen oder Verhaltensweisen – in einer Organisation bewirken sollen. Eins der zentralen Themen von Change Management ist es, die betroffenen Menschen, typischerweise in einem Unternehmen, mit dem Change, der Veränderung, vertraut zu machen und die Akzeptanz dafür zu erhöhen.

Hier finden Sie beispielhaft den Link auf eine vorformulierte Suche in unserer Datenbank: CEO, Vorstand oder Geschäftsführer mit mindestens 3 Jahren Erfahrung im Change Management

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Hier finden SIe unseren Leitfaden für Unternehmen und Institutionen.

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http://de.wikipedia.org/wiki/Change_management

Change of Control - Klausel

Besonders in Restrukturierungs-, Sanierungs- und Change Management-Projekten machen Interim Manager mitunter die Erfahrung, dass sich im laufenden Projekt beim Klienten der Eigentümerkreis oder das Management plötzlich verändert.

Die Einschätzung der Leistungen des Interim Managers wandelt sich mitunter ebenso drastisch von heute auf morgen mit spürbaren Konsequenzen für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Aus diesem Grund sollte im Vertragswerk eine für Topmanagement-Aufgaben bereits zum Standard gehörende Klausel enthalten sein, die dem Interim Manager die Option einräumt, in einem solchen Fall das Mandat kurzfristig geordnet zu übergeben und zu beenden.

Als Kompensation für das abrupte Projektende steht dem Interim Manager dann in der Regel eine sofort zahlbare Ausgleichsleistung zu. Der Kunde kann sich so von kostspieligen juristischen Auseinandersetzungen über die Restlaufzeit des Mandates freihalten und muss keinen Externen im Unternehmen "ertragen", der nicht mehr erwünscht ist.

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CHRO - Interim Chief Human Resources Officer

Interim Manager oder Führungskraft für die Leitung des Personalbereichs. Wird im Sprachgebrauch auch synonym zu Leiter Personal oder Geschäftsführer Personal verwendet, jedoch überwiegend in international ausgerichteten Unternehmen.

Hier finden Sie beispielhaft den Link auf eine vorformulierte Suche in unserer Datenbank: CHRO mit mindestens 5 Jahren Erfahrung

Auch wenn Sie in Begriffen wie Executive Interim Management oder Interim CHRO, Interims CHRO sowie Interim Personalleiter oder CHRO auf Zeit denken, wird die UNITEDINTERIM-Datenbank Ihnen unter diesem Kriterium geeignete Kandidaten vorschlagen.

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CIO - Interim Chief Information Officer

Interim Manager oder Führungskraft für die Leitung der EDV oder Informationstechnologie. Wird im Sprachgebrauch auch synonym zu IT-Leiter verwendet, jedoch überwiegend in international ausgerichteten Unternehmen.

Hier finden Sie beispielhaft den Link auf eine vorformulierte Suche in unserer Datenbank: CIO mit mindestens 5 Jahren Erfahrung

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CMMI - CAPABILITY MATURITY MODEL INTEGRATION

Das Capability Maturity Model Integration® (kurz CMMI®) ist ein Prozessmodell zur Beurteilung und Verbesserung der Qualität („Reife“) von Produkt-Entwicklungsprozessen in Organisationen. Dabei werden die Stärken und Schwächen einer Produktentwicklung objektiv analysiert. So können Verbesserungsmaßnahmen bestimmt und in eine sinnvolle Reihenfolge gebracht werden. Primär ist CMMI ein Mittel, die Produktentwicklung zu verbessern. Sekundär ist eine offizielle Überprüfung eines Reifegrades eine in der Industrie de-facto anerkannte Auszeichnung.

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Umfangreiche Informationen zum Einsatz von Interim Managern in den jeweiligen Linienfunktionen stellt Ihnen die jährliche AIMP-Providerumfrage zur Verfügung.

CRO – CHIEF RESTRUCTURING OFFICER

Interim Manager oder Führungskraft für Restrukturierungs- oder Sanierungsaufgaben, auch „Restrukturierer“ oder „Sanierer“ genannt. Außerhalb des Interim Managements wird unter einem CRO auch manchmal ein Risikomanager verstanden.

Die meisten Restrukturierer finden Sie in unserer Datenbank, wenn Sie die Linienfunktion "General Management - CEO" mit den Softskills ""Sanierer - Restrukturierer" verknüpfen.

Auch wenn Sie in Begriffen wie Executive Interim Management oder Interim CRO, Interims CRO sowie Interim Leiter Restrukturierung oder CRO auf Zeit denken, wird unsere Datenbank Ihnen unter diesem Kriterium geeignete Kandidaten vorschlagen.

Hier ist der Link auf die Restrukturierer bei UNITEDINTERIM.

CTO - Interim Chief Technology Officer

Interim Manager oder Führungskraft für die Leitung der Technik. Wird im Sprachgebrauch auch synonym zum Leiter Produktion und Technik oder zum Geschäftsführer Produktion und Technik verwendet - mitunter auch für den Werkeiter oder Betriebsleiter, jedoch überwiegend in international ausgerichteten Unternehmen.

Hier finden Sie beispielhaft den Link auf eine vorformulierte Suche in unserer Datenbank:

CTO mit mindestens 10 Jahren Erfahrung

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CV - Curriculum Vitae

Curriculum Vitae (engl.) für Lebenslauf. Scheint auch in der deutschen Sprache an die Stelle des längeren Wortes „Lebenslauf“ zu treten - ganz besonders im Interim Management. Im Interim Management muss das CV die Aufgabe des "Verkaufsprospektes in eigener Sache" erfüllen.

Deshalb muss das CV alle wesentlichen Informationen beinhalten, die ein potentieller Kunde für seine Entscheidungsfindung benötigt: Unternehmen, Umsatz, Anzahl der Mitarbeiter, Aufgabe und Ergebnis der Tätigkeit. Hierzu gehört auch die vollständige Liste der abgeschlossenen Projekte.

Hier finden Sie unser Video Wie mache ich meinen CV zum Verkaufsprospekt in eigener Sache?

UNITEDINTERIM arbeitet mit forma-interim zusammen. Das ist ein professioneller Dienstleisterder Interim Manager mit ausgewiesener Branchenexpertise in Fragen der Positionierung, des Marktauftritts und laufendem Marketing unterstützt. Dazu gehört auch ein professioneller CV.

Forma-interim schreibt: CV or not to be: Was gehört in den Lebenslauf eines Interim Managers?

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MANATNET-Blog – Interim Manager, Euer Lebenslauf ist eine Qual!

http://de.wikipedia.org/wiki/Lebenslauf

DDIM

Die Deutsche Dachgesellschaft Interim Management e.V. ist die Interessenvertretung der deutschen Interim Manager. Die Hauptaufgaben des Berufs- und Wirtschaftsverbandes sind die Wahrung der wirtschaftlichen Interessen ihrer Mitglieder und die nachhaltige Förderung des Interim Managements in Deutschland.

Die DDIM definiert die Berufsstandards, fördert die Qualitätssicherung und unterstützt den Wissenstransfer ihrer Mitglieder. Die Mitgliedschaft in der Dachgesellschaft gilt als Ausweis für hohe Qualität und Kompetenz im Interim Management. Die Dachgesellschaft widmet sich der öffentlichen Anerkennung und dem beständigen Wachstum der Branche.

Als ihre international vernetzte Stimme versorgt sie Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit mit relevanten Informationen und ist Ansprechpartner für alle Fragen zum Interim Management. Die legitimen Interessen ihrer Mitglieder vertritt sie unabhängig und überparteilich.

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Arbeitskreis Interim Management-Provider (AIMP)

Weitere Verbände in Deutschland, der Schweiz, Österreich und Liechtenstein

"Double-opt-in"-Verfahren

Beim „Double-Opt-in“ (auch „Closed-Loop-Opt-in“ genannt) muss eine Willenserklärung, die der Nutzer im Internet abgegeben hat, in einem zweiten Schritt bestätigt werden. Meist wird hierzu eine E-Mail-Nachricht mit Bitte um Bestätigung an die eingetragene Kontaktadresse gesendet. Diese Nachricht wird auch als „DOI-Mail“ oder „Checkmail“ bezeichnet. Handelt es sich um ein echtes, das heißt erwünschtes Opt-in, bekommt die Gegenseite – in unserem Fall UNITEDINTERIM – eine Bestätigung des Nutzers für die von ihm abgegebene Willenserklärung.

Dies Systeme halten die IP-Adresse nach, von der die zweite Bestätigung erfolgt ist sowie Datum und Uhrzeit dieser Bestätigung. Somit ist der Bestätigungsvorgang dokumentiert und somit im Streitfall nachzuweisen.

Um beide Parteien maximal zu schützen, verwendet UNITEDINTERIM für die Registrierung der Interim Manager sogar ein "Triple-opt-in"-Verfahren, das die in analogen Zeiten üblichen Verträge in schriftlicher Form ersetzt.

D&O-Versicherung

(Directors-and-Officers-Versicherung) Spezielle Form der Vermögensschadenhaftpflichtversicherung,  durch die Mitglieder der Geschäftsleitung gegen eine Inanspruchnahme wegen Sorgfaltspflichtverletzungen sowohl von innen (Ansprüche des Unternehmens selbst) als auch von außen (Ansprüche Dritter) absichert werden. Das besondere Versicherungsprinzip der meisten D&O-Versicherungen (claims made) verlangt, dass zum Zeitpunkt der erstmaligen Inanspruchnahme Versicherungsschutz besteht. Da Interim Manager nur auf Zeit im Unternehmen bleiben, ist eine persönliche D&O einer Firmen-D&O vorzuziehen bzw. zu ergänzen.

Weitere Infos unter https://www.assecon.de/managerschutz.

Vielleicht auch interessant für Sie: http://de.wikipedia.org/wiki/D%26O

Haftung

Als externer Mitarbeiter haftet der Interim Manager wie jeder andere Dritte bei jedem Grad der Fahrlässigkeit.  Ein Haftungsprivileg wie das eines Angestellten ist nicht gegeben. Der Interim Manager muß den von ihm verursachten Schaden ersetzen. Grundlage der Haftung ist der geschlossene Interim Manager-Vertrag. Daneben besteht die deliktische Haftung nach §823 BGB. Durch die vertragliche Gestaltung des Interim Manager-Vertrages kann die Haftung aus Vertrag  der Höhe nach und nach dem Grade des Verschuldens begrenzt werden. Mit einer Berufshaftpflichtversicherung kann der Interim Manager die Risiken Schadenabwehr (Rechtschutz) und Schadenersatz absichern. In einer bestehenden Privathaftpflichtversicherung sind diese Risiken nicht versichert.

Hier ist der Link zu unserem Partner Assecon.

Holländisches Modell

Vertragsverhältnis zwischen allen beteiligten Parteien bei der klassischen Interim-Vermittlung: Der Interim-Provider schließt je einen Vertrag mit dem Klienten und mit dem Interim Manager ab. Wird von den meisten Providern in der DACH-Region verwendet.

UNITEDINTERIM ist kein Provider, verlangt keinerlei Provisionen und arbeitet deshalb nicht nach dem Holländischen Modell. Stattdessen stellt UNITEDINTERIM den Interim Managern die offene Plattform für deren digitalen Eigenvertrieb (digitale Infrastruktur) zur Verfügung und erwartet hierfür eine Flat Fee (Drei Preismodelle zugeschnitten auf Ihre ganz persönlichen Bedürfnisse).

Vielleicht auch interessant für Sie: Angelsächsisches Modell

Interim4Interim

Bei UNITEDINTERIM registrierte Interim Manager können die Datenbank in vollem Umfang für sich selbst nutzen und nach qualifizierten Interim-Kollegen und Kolleginnen suchen. Das wird immer dann der Fall sein, wenn ein Kunde des Interim Managers ihn oder sie um Hilfe bittet, der Interim Manager selbst jedoch nicht zur Verfügung steht, weil er z. B. in einem Mandat gebunden ist.

Statt den Kunden zurückzuweisen und allein zu lassen, kann der Interim Manager seinem Kunden einen Kollegen empfehlen. Seine Empfehlung dürfte für seinen Kunden mehr Gewicht haben als die Empfehlung eines Providers. Aufgrund seiner Erfahrungen aus erster Hand wird sein Briefing den empfohlenen Interim Manager sehr stark machen.

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Hier können Sie sich als Interim Manager registrieren.

Interim Executives

Interim Executives – auch C-Level Interim Manager genannt – sind Interim Manager, die ausschließlich auf der ersten Ebene arbeiten - also Interim CEOs, CFOs, CTOs, CHROs, CROs, CIOs und COOs sowie Vorstände und Geschäftsführer für die entsprechenden Linienfunktionen. Nach dieser Definition gehört ein Abteilungs- oder Bereichsleiter nicht zur Gruppe der Interim Executives.

Vielleicht auch interessant für Sie:

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Möchten Sie sich als nachfragendes Unternehmen registrieren? Hier geht’s zur Registrierung.

Unsere Preise: Drei Preismodelle zugeschnitten auf Ihre ganz persönlichen Bedürfnisse

Umfangreiche Informationen zum Einsatz von Interim Managern in den jeweiligen Linienfunktionen stellt Ihnen die jährliche AIMP-Providerumfrage zur Verfügung.

Interim Kaufmännischer Geschäftsführer

Interim Manager oder Führungskraft für die Leitung des Finanzbereichs. Wird im in überwiegend international ausgerichteten Unternehmen auch als CFO (Chief Financial Officer) bezeichnet.

Hier finden Sie beispielhaft den Link auf eine vorformulierte Suche nach solchen Interim Managern in der Interim Manager-Datenbank von UNITEDINTERIM:

CFO mit mindestens 5 Jahren Erfahrung und mindestens 5 Jahren Erfahrung in der Verarbeitenden Industrie

Interim Management

Interim Management wird synonym zu Management auf Zeit oder Interimsmanagement gebraucht. Hierbei handelt es sich um die von vornherein zeitlich befristete Übernahme von Managementaufgaben durch einen selbständig tätigen Dritten – typischerweise auf der Grundlage eines Dienstvertrages. Interim Management grenzt sich damit klar ab vom landläufigen Management als angestellter Manager auf der Grundlage eines unbefristeten, zumindest aber langfristigen Arbeitsvertrages. Analog dazu ist der Interim Manager mit dem Manager auf Zeit gleichzusetzen. In Deutschland hat sich noch kein einheitlicher Sprachgebrauch herausgebildet, jedoch wird der ans Englische angelehnte Begriff Interim Management – mitunter auf mit Fugen-"s": Interimsmanagement – häufiger verwendet als Management auf Zeit.

Management auf Zeit wird von in aller Regel selbständigen und sehr erfahrenen Interim Managern angeboten. Die AIMP-Providerumfrage schätzt die Anzahl der in Deutschland tätigen Manager auf Zeit auf rund 15.100 die DDIM schätzt die Anzahl auf 12.000.

Vielleicht auch interessant für Sie: https://de.wikipedia.org/wiki/Interim-Management

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Interim Management-Provider

Ein Interim Management-Provider (auch Interim Provider oder Provider) ist ein spezialisiertes Unternehmen oder eine Einzelperson, das Interim Manager gewerbsmäßig an Dritte (Unternehmen, Institutionen oder sonstige Teilnehmer am Wirtschaftsleben) vermittelt. Interim Management-Provider verfügen über einen Pool von in der Regel zwischen 500 und 3.000 freiberuflichen Interim Managern – manche nennen auch Poolgrößen, die darüber hinausgehen. Interim Management-Provider akquirieren daher zunächst ihr Angebot (die Interim Manager) und versuchen dann, dafür die passende Nachfrage (die Unternehmen) zu finden. Hier unterscheiden sie sich deutlich von Personalberatern. Die Geschäftsbeziehung zwischen Klient, Interim Manager und Provider wird entweder nach dem Holländischen Modell oder Angelsächsischen Modell gestaltet. Das Entgelt eines Interim Management-Providers beträgt typischerweise ein Drittel des Tagessatzes, den dem nachfragenden Dritten für die Dienstleistung des Interim Managers in Rechnung gestellt werden.

Für nachfragende Unternehmen bietet die Zusammenarbeit mit einem professionellen Interim Management-Provider folgende Vorteile (Quelle: AIMP):

  1. Vielfältiges Angebot an Kandidaten: Ein professioneller Provider eröffnet den Zugang zu einem breiten Angebot an Interim Managern. Die Abhängigkeit des Kunden von einzelnen Personen sinkt somit drastisch.
  2. Keine Kosten für die Vorauswahl: Ein professioneller Provider investiert nennenswerte Mittel in die Vorauswahl und Qualitätssicherung der Interim Manager seines Pools, mit denen er zusammenarbeitet. Für den Kunden entfallen somit diese Kosten, die dann anfallen, wenn er z. B. einen Interim Manager durch eine Anzeige sucht.
  3. Schnelle Lieferfähigkeit: Aufgrund der Vorauswahl und Qualitätssicherung ist ein professioneller Provider in der Lage, kurzfristig – mitunter innerhalb von 48 Stunden – Interim Manager für die individuelle Aufgabenstellung des Kunden vorzuschlagen. Oftmals kann der ausgewählte Interim Manager bereits ein paar Tage später seine Arbeit beim Kunden aufnehmen.
  4. Honorar nur für erbrachte Leistung und mit großem Gestaltungsspielraum: Ein professioneller Provider erhält sein Honorar in aller Regel nur dann, wenn der Interim Manager beim Kunden aktiv wird. Reisekosten zu Vorstellungsterminen sind hiervon ausgenommen. Ein professioneller Provider kann Kundenwünsche im Rahmen seiner Möglichkeiten berücksichtigen und ein professioneller Provider wird zudem den Wünschen des Kunden weitestgehend entsprechen: So kann er z. B. Projekte auf Voll- oder Teilzeitbasis anbieten, Aufträge auf Tages-, Wochen-, Monats- oder Pauschalbasis abrechnen und auch – wenn möglich – Erfolgskomponenten berücksichtigen.
  5. Zusätzliche Dienstleistung während des Projektes: Sofern der Kunde dies wünscht, wird ein professioneller Provider das Projekt intensiv begleiten. In jedem Fall steht er als Sparringspartner für den Kunden sowie den Interim Manager und als Moderator bei eventuellen Konflikten zur Verfügung.
  6. Zugang zu Insiderwissen: Ein professioneller Provider stellt dem Kunden umfangreiches Know-how über einen Markt zur Verfügung, den laut Umfragen die Hälfte der deutschen Unternehmen noch nicht kennt.
  7. Ausgeprägte Kunden- und Lösungsorientierung: Ein professioneller Provider ist nur seinem Kunden und keinem Kandidaten verpflichtet. Schon aufgrund der Größe des eigenen Pools hat er in aller Regel keine Schwierigkeiten damit, Kandidaten für die individuelle Aufgabenstellung des Kunden zu identifizieren. Er kann sich deshalb darauf konzentrieren, den besten Kandidaten auszuwählen.

Hier finden Sie alle Interim Provider in der DACH-Region

Interim Management-Skills

Englischer Begriff für „Fähigkeiten“. Wir unterscheiden nicht nur im Interim Management zwischen „Hard Skills“ und „Soft Skills“. „Hard Skills“ eines Interim Managers umfassen im Wesentlichen Ausbildung, Linienerfahrung, Branchenerfahrung, Projekterfahrung, Sprachen und Auslandserfahrung. „Soft Skills“ bezeichnen alles, was zur Persönlichkeit des Interim Managers gehört, wie z. B. Kommunikationsfähigkeit, Zuverlässigkeit, Belastbarkeit und das Verhalten im Team.

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Hier finden Sie die Struktur der wichtigsten Skills aller Interim Manager bei UNITEDINTERIM. (Wird tagesaktuell errechnet; abhängig von Ihrer Bandbreite kann das Laden etwas dauern).

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Interim Manager als Beruf

Ein Gespräch von Melanie Heßler, Management Leaks in Hamburg, mit Jürgen Becker, Geschäftsführender Gesellschafter der UNITEDINTERIM GmbH in Küsnacht (CH) und Insider im Interim-Business seit 2003.

Melanie Hessler Jürgen Becker

Melanie Heßler: Was treibt Manager oder Managerinnen dazu, einen sicheren Job aufzugeben, um sich als Interim Manager zu betätigen?

Jürgen Becker: Wenn wir davon absehen, dass es im heutigen Umfeld ohnehin keinen „sicheren“ Job gibt, dann unterscheiden wir zwei völlig unterschiedliche Gruppen:

Das eine sind Zeitgenossen, die glauben, bevor sie gar keine Arbeit finden, sei es besser, Interim Management zu machen und von dort aus zu versuchen, eine feste Anstellung zu finden. Aus meiner Sicht ist dieses Vorhaben, das in der Zeitarbeit oft anzutreffen ist, im Interim Management in aller Regel zum Scheitern verurteilt: Das Angebot an professionelle Interim Managern ist inzwischen zu hoch ist, als dass solche Menschen im professionellen Interim-Geschäft eine Chance hätten, Aufträge zu erhalten.

Die zweite Gruppe ist hochqualifiziert und entscheidet sich ganz bewusst für eine Karriere im Interim Management. Die Treiber dahinter sind unterschiedlich. Sie reichen von „mehr Freiheit und mehr Selbstbestimmung“ bis dahin, dass diese Gruppe es satthat, ihre Zeit mit Politik, PowerPoint- und Meeting-Orgien zu verplempern. Diese Gruppe ist oftmals durch eigenen Cashflow, Abfindungen oder Erbschaften (im Extremfall alles gemeinsam) finanziell gut ausgestattet und kann sich daher die Arbeit zum großen Teil aussuchen. Darüber hinaus erkenne ich in dem Bestreben, von „überbezahlten Dünnbrettbohrern“ (Zitat aus der Praxis) nicht mehr abhängig beschäftigt zu sein, einen ganz enormen und häufig genannten Motivator dafür, ins Interim-Geschäft einzusteigen. Ich bin auf diesen Komplex gleich zu Beginn des Videos „Outplacement oder Interim Management? Oder beides?“ eingegangen.

Melanie Heßler: Mit welchen Vorstellungen kommen Interim Manager zu Ihnen, um sich vermitteln zu lassen?

Jürgen Becker: UNITEDINTERIM vermittelt nicht, sondern unterstützt die Interim Manager und Managerinnen in deren Eigenvertrieb – und das kräftig! Wieder müssen wir zwei Gruppen unterscheiden: Die erste Gruppe erwartet, dass sie einen CV hochlädt und wir innerhalb weniger Wochen einen Kunden mit einem Mandat bringen. Das ist in etwa so realistisch, als wenn Sie zu einer Partneragentur gehen und erwarten, im nächsten Monat heiraten zu können.

Die zweite, gottlob größere Gruppe, erwartet, dass wir sie als Kunden professionell und fair behandeln und nachweisen, was wir tun. Sie erkennt, dass sie das, was UNITEDINTERIM in der digitalen Welt leistet, nicht selbst auf die Beine stellen können.

Sie wollen also nicht eine Art neue abhängige Beschäftigung, indem sie auf Provider setzen, sondern sie setzen konsequent auf die Selbst-Vermarktung. Sie suchen den Zugang zu Kunden, die auf digitalem Weg ihre Interim Manager und Managerinnen suchen, denn das werden ja immer mehr – zudem die „Corona-Krise“ vor wenigen Jahren die digitale Ausrichtung nachhaltig beschleunigt hat. Und selbstredend erwarten auch sie irgendwann ein Mandat. Aber der große Unterschied lautet: UNITEDINTERIM ist der digitale Teil ihrer eigenen Vertriebsstrategie! [Video: Die 4 Vertriebskanäle für Interim Manager]

Melanie Heßler: Was raten Sie Managern, die sich mit dem Gedanken tragen, Interim Manager zu werden?

Jürgen Becker: Zunächst, mit möglichst vielen Marktteilnehmern im Vorfeld zu reden und ihr Vorhaben gut zu durchdenken, denn ihr Leben wird sich komplett ändern! Es wird sich völlig ändern, weil sie ab dann tatsächlich als Unternehmer tätig sein werden – und das ist eine ganz andere Nummer, als das geschmeidig im CV zu behaupten! Und zwei Dinge ganz deutlich vorab:

  1. Wenn Neueinsteiger nicht mindestens neun, besser zwölf Monate ohne Einkommen überstehen können, sollten sie den Gedanken an Interim Management besser verwerfen. Wenn sich Menschen Sorgen um ihr finanzielles Überleben machen, können sie einfach nicht unabhängig agieren – und Kunden spüren das.
  1. Sie müssen lernen, sich selbst zu verkaufen – und das gewohnte „Bewerben“ völlig aus dem Hinterkopf verdrängen. Sie müssen sich fragen: Was ist meine besondere Leistung für den Kunden? Worin bin ich wirklich gut und besser als andere? Und: Wer würde das kaufen – und warum dann ausgerechnet von mir? Und nicht von einem der zahlreichen Interim Manager und Managerinnen, mit denen ich im Wettbewerb stehe? [Video: Wie mache ich meinen CV zum Verkaufsprospekt in eigener Sache?]

Glauben Sie mir: Die allermeisten Einsteiger haben sich mit diesen beiden grundsätzlichen Herausforderungen gar nicht beschäftigt und vor allem beim zweiten Thema nicht den Schimmer einer Ahnung, wie sie das lösen können.

Dann, ganz wichtig: Prüfen Sie intensiv und kritisch, wie stark das eigene Netzwerk ist, aus dem heraus Sie Geschäfte akquirieren können. Denn, gleichgültig, ob wir nun UNITEDINTERIM heißen oder sonst wie: Vertriebspartner können das eigene Netzwerk des Interim Managers nur ergänzen, niemals ersetzen. Mit anderen Worten: Ohne eigene aktive Vertriebstätigkeit wird ein Interim Manager nur in seltenen Fällen erfolgreich sein können. Und ohne ein belastbares, eigenes Netzwerk ist das ein sehr hartes Brot. Gerade am Anfang.

Etwa zwei Drittel, so schätzen Marktteilnehmer, des gesamten Interim-Geschäfts geht auf die Eigenakquisition der Interim Manager zurück. Und nehmen Sie fest in den Hinterkopf: Vertrieb arbeitet heute gleichermaßen auf analogem und auf digitalem Wege. Wenn Sie auf einen der beiden Wege verzichten, reduzieren Sie Ihr Potenzial dramatisch!

Melanie Heßler: Was muss ein erfolgreicher Interim Manager mitbringen? Was macht einen guten Interim Manager aus?

Jürgen Becker: Aus meiner Sicht sind das vier Punkte:

  1. Als Grundlage muss er oder sie, auch wenn es nicht gern ausgesprochen wird, weitgehende finanzielle Unabhängigkeit mitbringen. Es ist in der Praxis kaum möglich, auf Augenhöhe mit Entscheidern zu verhandeln und souveräne, erstklassige Arbeit abzuliefern, wenn die Gedanken damit beschäftigt sind, wie die nächste Rate fürs Eigenheim zu zahlen ist.
  1. Interim Professionals müssen top qualifiziert sein, also in ihrem Fachgebiet erstklassige Arbeit unter Projektbedingungen liefern können – denn der harte Wettbewerb verzeiht keine Durchschnittlichkeit. Oder anders formuliert: Interim Manager verkaufen Wissen – am besten: Spezialistenwissen. Nicht etwa Erfahrung. Es kann niemanden verwundern, dass derzeit das Thema "Künstliche Intelligenz" bedeutend wird.
  1. Ein Interim Manager muss so etwas wie ein „Self-Starter“ sein – und bereit sein, unter „ungewöhnlichen“ Umständen zu arbeiten. Auf die Unterstützung durch eine Assistenz wird kein professioneller Interim Manager hoffen. Ebenso ist es nicht ungewöhnlich, wenn ein Interim Manager beim Klienten zunächst nur dank seiner eigenen Infrastruktur arbeitsfähig ist, die er in weiser Voraussicht mitgebracht hat. Und kein Interim Manager wird warten, bis er eingearbeitet ist oder bis ihm Arbeit zugeteilt wird. Ein professioneller Interim Manager weiß aus der Fülle seiner umfangreichen Erfahrung, was zu tun ist. Letztlich ist ein Interim Manager ein Mensch, der seine Selbständigkeit liebt und auf gar keinen Fall in einem hierarchischen oder politisch geprägten Unternehmen als Angestellter – mehr – arbeiten möchte. Sein Preis dafür sind der 10-12 Stunden-Tag und der ewige Kampf um das Folgeprojekt.
  1. Und als Königsdisziplin: Die Fähigkeit, sich selbst als Marke zu definieren und zu pflegen und auf diese Weise Bekanntheit bei der richtigen Zielgruppe aufzubauen. Das ist dann die hohe Schule des professionellen Marketings und Vertriebs in eigener Sache.

Melanie Heßler: Was erwarten Unternehmen von einem Interim Manager?

Klienten, die einen Interim Manager beschäftigen, befinden sich regelmäßig in einer besonderen Situation – nicht zwangsläufig in einer Krisensituation: Ganz und gar nicht! Jedoch: In dieser besonderen Situation soll der Interim Manager helfen. Klienten wollen deshalb durch den Interim Manager die Situation zum Positiven ändern, auf gar keinen Fall aber ihr Risiko in dieser besonderen Situation noch erhöhen.

Daraus leitet sich ab, dass ein Interim Manager stets umfangreiche Erfahrungen und nachweisbare Erfolge in einer vergleichbaren Aufgabe und meist den Stallgeruch der Branche des jeweiligen Klienten mitbringen muss. Quereinsteiger tun sich in der Praxis deshalb in aller Regel schwerer als gemeinhin angenommen wird, auch wenn die Lehrbücher – und ich auch – unverdrossen empfehlen, von anderen Branchen zu lernen.

Gleiches gilt für die Linienfunktion, die der Klient abdecken möchte: Wenn ein CFO benötigt wird, dann ist ein General Manager eben nur zweite Wahl – ja, ich gehe so weit zu sagen: Er kommt heute nicht einmal mehr auf die Short-List. In der Praxis sind dies dann auch die beiden wichtigsten Kriterien, die ein Interim Manager erfüllen muss: Linien- und Branchenerfahrung. Alle anderen folgen mit deutlichem Abstand.

Eine Ausnahme hat sich inzwischen jedoch herausgebildet: Für Mandate im Ausland sind fließende Kenntnisse der jeweiligen Landessprache inzwischen eine Standardanforderung. Und dann muss ein Kandidat halt Polnisch, Tschechisch oder gar Mandarin sprechen, um eine Chance zu haben – so hart das klingen mag.

Unterschätzen Sie zudem nicht die Bedeutung von professionellem Kommunikationsverhalten und – ja: Empathie!

Melanie Heßler: Welche Rolle spielt das Alter? Wie hoch ist das Durchschnittsalter? Spielt es überhaupt noch eine Rolle?

Jürgen Becker: Das Durchschnittsalter ist über die vergangenen Jahre etwas gesunken, scheint sich jedoch inzwischen bei um die 50 Jahre eingependelt zu haben. Aus meiner Sicht ist das beste Alter für einen Interim Manager zwischen 40 und gut 65 Jahren. Darunter nehmen die Klienten den Interim Managern und Managerinnen nicht ab, dass sie über genügend Erfahrung verfügen, Projektmanagement vielleicht ausgenommen; je mehr die 65 Jahre überschitten werden, um so mehr gelten sie dann überraschender Weise auch heute noch gern einmal als zu alt – von Ausnahmen einmal abgesehen.

In jüngerer Zeit wird die bisher unantastbare Erfahrung jedoch mitunter hinterfragt. So gibt es Kunden, die fragen, was 30 Jahre Berufserfahrung wert sind, wenn der Interim Manager keine Erfahrung in den aktuell gefragten Themen hat. Natürlich fallen da sofort die Begriffe Digitalisierung, Künstliche Intelligenz oder Additive Fertigung. Versuchen Sie mal, Interim Manager oder Managerinnen zu finden, die in diesen Themen nachweislich und langjährig erfahren sind!

Melanie Heßler: Reichen gute Kontakte alleine aus, um an Aufträge zu kommen?

Jürgen Becker: Nein, sicher nicht. Kontakte hat jeder, der nicht völlig von der Rolle ist. Schauen Sie sich LinkedIn an und Sie werden staunen, wer alles wen kennt. Jedoch: Jemanden zu kennen, bringt noch lange kein Geschäft!

Die eigenen geschäftlichen Kontakte gründen ganz überwiegend auf der Funktion, die der festangestellte Manager im Unternehmen bisher innehatte. Mit dem Ausscheiden aus dem Unternehmen geht dann diese Funktion unter und damit ist der Mensch dahinter für die bisherigen Geschäfts-Kontakte in aller Regel weniger wert – so hart das klingen mag.

Kontakte sind wertvoll für das Interim Management, wenn sie zu echten Entscheidern bestehen oder zu Menschen, die sich mit den gleichen Themen beschäftigen – in unserem Fall: Angebot von und Nachfrage nach freiberuflichen Spezialisten.

Am Ende kommen Sie jedoch an dieser Tatsache nicht vorbei: Sie müssen Vertrieb in eigener Sache machen. Sie brauchen eine klare Vertriebsstrategie: Für die analoge Welt mit all den persönlichen Kontakten – und die digitale Welt mit all den Effizienzvorteilen und Skaleneffekten. [Video: Die 4 Vertriebskanäle für Interim Manager]

Melanie Heßler: Wie können und sollten sich Interim Manager fortbilden?

Jürgen Becker: Selbstverständlich müssen sich auch Interim Manager fortbilden, denn auch deren Wissen verfällt in immer kürzeren Zyklen. Ganz persönlich habe ich nicht das Gefühl, als würde die Mehrheit der Interim Manager das auch so sehen.

Eher habe ich den Eindruck, dass erstaunlich viele Interim Manager davon überzeugt sind, dass das, was sie mitbringen, für die Ewigkeit halten wird. Ich halte das für extrem gefährlich. Das glauben Sie nicht? Dann suchen Sie mal einen Interim Manager, der in der Additiven Fertigung fit ist!

Melanie Heßler: Gibt es Fälle, in denen ein Interim Manager versagt bzw. keinen guten Job gemacht hat? Woran hat es gelegen?

Jürgen Becker: Gibt es sicher, trotz des ganzen unsäglichen Helden- und Retter-Geblubbers, das auch heute noch in der Presse üblich ist: Denn auch Interim Manager und Managerinnen sind keine Übermenschen! Meines Wissens sind solche Situationen jedoch recht selten. Wenn es vorkommt, dann lag der Grund meistens darin, dass bei der Auswahl des Interim Managers bestimmte Entscheidungskriterien noch nicht bekannt waren. Oder erst mit Aufnahme der Tätigkeit kamen Herausforderungen ans Tageslicht, die niemand vorhergesehen hatte.

Melanie Heßler: Wie hoch ist die durchschnittliche Auslastung eines Interim Managers pro Jahr?

Jürgen Becker: Bis vor einigen Jahren war diese Frage kaum seriös zu beantworten. Seitdem der AIMP auch diese Daten erhebt, kann ich guten Gewissens sagen: Die typische Auslastung eines Interim Managers bewegt sich in einer Spanne zwischen 130 und knapp 160 Tagen im Jahr. Aber Achtung: Ich kenne Interim Manager, die sind weit mehr als 200 Tage ausgelastet – ich kenne aber auch Interim Manager, die sind froh, wenn sie für 60 Tage Rechnungen stellen können.

Melanie Heßler: Wie hoch sollte die Auslastung sein, um überleben zu können?

Jürgen Becker: Das hängt stark von der individuellen Situation des Interim Managers ab, genauer: Wie hoch der regelmäßige Cash-Outflow ist, den der Interim Manager bedienen muss und wie weit er auf seine Rücklagen zurückgreifen will oder kann.

Wenn wir auch hier die Daten des AIMP verwenden und den für 2023 genannten durchschnittlichen Tagessatz von 1.240 Euro sowie die durchschnittliche Auslastung von 130 Tagen ansetzen, dann kommen wir selbst im sicherlich nicht einfachen Jahr 2023 auf gut 161.000 Euro – abzüglich aller Kosten. Damit wird man im Normalfall gut klarkommen können, denke ich. Die Asse mit einer Auslastung von über 200 Tagen und auch höheren Tagessätzen kommen so auf 250.000 Euro und mehr.

Während die Interim Manager typischerweise besonderen Fokus auf ihren eigenen Tagessatz legen, empfehle ich, mehr Gewicht auf die Auslastung zu legen: Dieser Hebel ist typischerweise der größere.

Melanie Heßler: Wie gehen Interim Manager mit den Leerzeiten zwischen zwei Projekten um – oder was sollten sie tun?

Jürgen Becker: Leerzeiten sollten für Erholung und Urlaub, Weiterbildung, Akquisition und Kontaktpflege sowie Hobbies genutzt werden. Und genau das tun die meisten Interim Manager auch. [Video: Wie Sie als Interim Manager auf eine wirtschaftliche Schwäche reagieren]

Melanie Heßler: Mit welchen Ängsten kämpfen Interim Manager?

Jürgen Becker: Wenn sie nicht finanziell völlig unabhängig sind, dann ist die wesentliche Angst die Existenzangst. Die Angst davor, keine Mandate mehr zu bekommen und dass irgendwann auch das eigene finanzielle Polster aufgebraucht ist. Wenn ich meine Gespräche mit Interim Managern als Grundlage nehme, dann dürfte das für die meisten Interim Manager zutreffen – von Ausnahmen einmal abgesehen. Bemerkenswerter Weise habe ich noch keinen Interim Manager getroffen, der Sorge gehabt hätte, irgendwann einmal fachlich nicht mehr gut genug zu sein: Das sehe ich – wie bereits erwähnt – durchaus kritisch.

Melanie Heßler: Sie sprachen davon, dass eigene Vertriebsanstrengungen elementar wichtig sind: Was raten Sie hier Interim Managern?

Sie müssen komplett umdenken, sofern Sie nicht aus dem Vertrieb kommen: Denn so gut wie alle Neueinsteiger ins Interim Management sind noch immer der festen Überzeugung, man müsse im Kern nur den Begriff „Interim Manager“ über den bisher verwendeten CV nageln und neben stets „verhandlungssicherem Englisch“ mit Grundkenntnissen in einer weiteren Fremdsprache glänzen: Und dann klappe das schon! Jeder Profi wird Ihnen bestätigen: So funktioniert das mit Sicherheit nicht!

Das geht noch viel weiter! Denn genau betrachtet, brauchen Interim Manager eine Vertriebs-Strategie, die beide Kanäle abdeckt: Den analogen und den digitalen! [Video: Die 4 Vertriebskanäle für Interim Manager]

Aber zunächst müssen Sie Ihren CV als Grundlage für Ihren gesamten Vertrieb verstehen! Als Ihren „Verkaufsprospekt in eigener Sache“. Gut gemacht im Layout, aussagekräftig für Ihre potentiellen Kunden und lesefreundlich – um nicht zu sagen: Das Lesen muss Freude machen! [Video: Wie mache ich meinen CV zum Verkaufsprospekt in eigener Sache?]

Gemessen daran kann ich vieles, was mir auf den Tisch kommt, leider nur als unterirdisch bezeichnen.

Melanie Heßler: Was heißt das konkret?

Konkret heißt das: Wenn Sie kein Spezialist im Schreiben verkaufsorientierter Dokumente sind, dann holen Sie sich halt einen solchen Spezialisten an Ihre Seite. Der wird Ihnen helfen, Ihr gesamtes, nennen wir´s, Vertriebs-Paket aus einem Guss zu gestalten. Hierzu gehört neben dem CV auch die Website – und bei den Könnern auch z. B. Twitter, XING und LinkedIn. Hinzu kommen persönliche Videos. Der Erfolg von YouTube zeigt, wie wichtig solche audiovisuellen Botschaften sind. Selbstverständlich umfasst das UNITEDINTERIM-Netzwerk auch solche Spezialisten, die hier helfen können.

Melanie Heßler: Das bedeutet im Klartext Investitionen des neuen Interim Managers in sein neues Geschäft?

Jürgen Becker: Aber sicher – und in welchem Geschäft wäre das wohl anders? Ein Interessent für eine Karriere im Interim Management, der der Meinung ist, er könne durchschnittlich fast 1.250 Euro am Tag einstreichen, ohne ein paar Mittel anzufassen, um genau dort hinzukommen, der sollte vielleicht sein Weltbild noch einmal überprüfen.

Melanie Heßler: Was sind die Do`s and Dont`s für Interim Manager?

Jürgen Becker: Das ist sehr schwer zu beantworten. Jedoch gibt es ein klares „Don´t“: „Unprofessionelles Verhalten“. Hierzu gehören ganz besonders Unehrlichkeiten und das Nicht-Einhalten von Zusagen. Und ich wähle hier bewusst diesen Begriff, der das Verb „sagen“ beinhaltet – nicht „schreiben“.

Melanie Heßler: Gibt es Kriterien, auf die Auftraggeber generell besonderen Wert legen?

Jürgen Becker: Zu den Kriterien gehören ganz sicher der direkte und schnelle Zugang zu aussagekräftigen und untereinander vergleichbaren Informationen über die Interim Manager. Hierzu gehören übrigens auch belastbare und vergleichbare Informationen über die Softskills der Interim Manager – die weit über ein „Ich kenn´ den!“ hinausgehen. [Video: Wie bildet eine moderne Plattform Ihre Persönlichkeit ab?]

Hier geht es darum, möglichst schnell – ich rede hier von Minuten, nicht von 48 Stunden! – einordnen zu können, ob sich ein erstes Telefonat oder inzwischen eine erste Video-Konferenz mit dem Interim Manager lohnt – vor der Entscheidung für oder gegen ein persönliches Gespräch. [Video: Was bringt UNITEDINTERIM für Unternehmen?]

Melanie Heßler: Wie viel Zeit verstreicht in der Regel zwischen Anfrage und den nächsten Schritten?

Jürgen Becker: Das schwankt wohl zwischen den Minuten bei UNITEDINTERIM – wenn der Kunde schnell ist – und einigen Wochen, von denen Provider berichten.

Es bleibt jedoch festzuhalten, dass die Reaktionszeiten auf der Kundenseite in den vergangenen Jahren spürbar länger geworden sind. Wichtig ist: Der Zeitraum unmittelbar nach der Anfrage ist durch erhebliche Interaktionen zwischen Kunde und Interim Manager gekennzeichnet. Die Erfahrung aus langen Jahren zeigt: Wenn eine solche Interaktion nicht stattfindet, dann löst sich ein solches Projekt in aller Regel in Luft auf!

Melanie Heßler: Werden Interim Manager im Unternehmen nicht als Fremdkörper gesehen?

Jürgen Becker: Das sehe ich nicht so. Gruppendynamisch betrachtet, wird der Interim Manager eher behandelt wie jeder andere neue Mitarbeiter auch. Man erwartet auf der Haben-Seite frischen Wind und neue Ideen – und ist auf der Soll-Seite bereit, sich auf den Neuen oder die Neue einzustellen. Häufiger als man denkt, kommt es jedoch vor, dass der Interim Manager in die Rolle des „Heilbringenden Messias“ gedrängt wird – nach dem Motto „Endlich passiert hier mal was!“ Die Gefahr, dass ein Interim Manager am Widerstand der Mitarbeiter scheitert, ist extrem gering – und auf keinen Fall höher als für jeden anderen fest angestellten Manager auch.

Melanie Heßler: Was kann ein Interim Manager tun, um die Mitarbeiter für sich zu gewinnen?

Jürgen Becker: Das klassische Programm: Respektvoller Umgang mit allen, offen kommunizieren, die richtigen Signale setzen („Ich bin hier, um zu arbeiten – nicht, um zu reden oder Politik zu betreiben!“) und authentisch sein.

Melanie Heßler: Wann wird ein Interim Manager zum Wettbewerbsvorteil für das Unternehmen?

Jürgen Becker: Aus meiner Sicht fast immer. Ich nehme jedoch Erkenntnislücken wahr bei Unternehmen, die einen Interim Manager vornehmlich aus der Kostensicht betrachten. Jeder Interim Manager hat aus der bisherigen Arbeit zahlreiche Anregungen im Gepäck, die smarte Unternehmen für sich nutzen. Die beliebte Eröffnungsfrage solcher Unternehmen lautet: „Geben Sie uns doch mal ganz generell Ihr Feedback als Außenstehender zu dem, was wir hier so tun!“

Melanie Heßler: Welchen Mehrwert bringt ein Interim Manager für das Unternehmen? Ist dieser messbar? Gibt es Durchschnittswerte?

Jürgen Becker: Ganz sicher bringt jeder Interim Manager Mehrwerte für das Unternehmen und das Unternehmen sieht das auch so – anderenfalls würde es den Interim Manager nicht holen. Die Mehrwerte lassen sich grundsätzlich messen, nur: kaum einer misst sie!

Ein Interim Manager liefert stets einen von zwei Mehrwerten: Der Interim Manager deckt entweder für das Unternehmen benötigte Kapazitäten ab, die es nicht hat; oder der Interim Manager stellt Knowhow zur Verfügung, das das Unternehmen anderenfalls nicht an Bord hätte. Für beide Alternativen kann ein Controlling grundsätzlich die Situation im Unternehmen mit und ohne den Interim Manager vergleichen.

Ludwig Heuse hat 2013 damit begonnen, die Interim Manager den RoIM (Return on Interim Management) schätzen zu lassen – also die Aufwendungen für den Interim Manager mit den Erlösen durch den Interim Manager zu vergleichen. Ich halte das für einen sehr guten Ansatz, auch wenn die Interim Manager selbst diesen RoIM schätzen – und damit tendenziell recht positiv ausgerichtet sein dürften. Die Praxis zeigt jedoch immer wieder, dass die Interim Manager ein Vielfaches dessen „hereinverdienen“, was sie kosten.

Melanie Heßler: Ab wann rechnet sich ein Interim Manager und für wen?

Jürgen Becker: Ein Interim Manager rechnet sich zunächst immer dann, wenn das Unternehmen keine Alternativen hat. An dieser Stelle einmal ganz deutlich: Für viele höchstqualifizierte Menschen sind zahlreiche Arbeitgeber überhaupt keine attraktive Option für eine Festanstellung. Ich erkenne hier enorme Möglichkeiten, wie zum Beispiel einige Mittelständler noch viel besser werden können: Für solche Unternehmen werden außergewöhnliche Qualifikationen möglicherweise über Interim Manager überhaupt erst zugänglich. [Video: Was bringt eine Plattform hochqualifizierten Interim Managern?]

Für diejenigen, die gern mit eigenen Zahlen rechnen, gibt es am Markt Rechenmodelle z. B. vom AIMP: Doch erstaunlicherweise zeigt die Praxis, dass kaum richtig gerechnet wird, sondern stattdessen die Tagesätze mit Bruttogehältern verglichen werden – auch gern mit dem eigenen.

Dabei werden dann aber oftmals Ausgaben für z. B. Sozialversicherungen, Urlaub, Krankheit und Leerzeiten – die der Interim Manager selbst trägt – nicht berücksichtigt. So kommt man dann federleicht zur wenig überzeugenden Schlussfolgerung, ein Interim Manager sei „teuer“. Allerdings: Mein BWL-Professor hätte mich bei solch einer Rechnung des Hörsaals verwiesen.

Ich denke, für Unternehmen mit weniger als 100 Mitarbeitern – Start-ups einmal ausgenommen – rechnet sich ein Interim Manager kaum: Aber auch das ändert sich sofort, wenn die kreditgebende Bank darauf besteht, weil sie um ihre Gelder fürchtet.

Melanie Heßler: Welche aktuellen Trends im Markt für Interim Management sehen Sie derzeit?

Jürgen Becker: Bei vielen – nicht bei allen! – Unternehmen ist Interim Management inzwischen eine im Personalgeschäft etablierte Dienstleistung und dabei, den „Exotenstatus“ endgültig abzulegen. Mit dem Ende des „Exotenstatus“ ändern sich auch die „Beschaffungsprozesse“ und gleichen sich den Standard-Prozessen an. Dass hierbei die Information, die Geschäftsanbahnung und letztlich die Beschaffung über Internet zunehmend wichtig wird, dürfte unstrittig sein. Ich erwarte zudem, dass die Lücken, die die Mitarbeiterknappheit inzwischen sichtbar reißt, von Interim Managern und Managerinnen temporär geschlossen werden. Das hilft den Unternehmen erst einmal, auch wenn es die strukturellen Probleme nicht löst.

Melanie Heßler: Wie wird sich der Markt in den nächsten 10 Jahren verändern?

Ich erwarte, dass sich das Interim Management um zusätzliche Dienstleistungen erweitern wird, die heute noch nicht alle absehbar sind. Der enorm heterogene Markt auf der Providerseite in Deutschland hat begonnen, sich zu konsolidieren müssen: Die Akquisition von Atreus durch Heidrick & Struggles sowie die Übernahme von Gronova durch EIM stehen stellvertretend für diese Entwicklung - und ich erwarte weitere Fusionen und Übernahmen. Und ganz persönlich erwarte ich, dass sich ein großer Teil der „Vermittlung“, also der Art und Weise, wie Angebot und Nachfrage zusammenkommen, mehr und mehr ins Internet verlagern wird. Denn weshalb sollte sich ausgerechnet das Interim Management dem Sog der Digitalisierung entziehen können? In der Folge erwarte ich, dass sich das Geschäftsmodell der Interim-Provider weg von der Vermittlung und hin zur Beratung ihrer Unternehmenskunden verändern wird. [Video: Ein eigener Pool ist kein Wettbewerbsvorteil mehr]

Melanie Heßler: Welchen Stellenwert haben Behörden für das Geschäft der Interim Manager?

Jürgen Becker: Noch keinen, leider. Ich erwarte jedoch, dass Behörden langfristig Interim Management für sich entdecken werden: Nicht, um Kapazitäten, sondern um Knowhow einzukaufen.

Melanie Heßler: Glauben Sie, dass das Behördengeschäft zu einem interessanten Markt für Interim Manager und Provider wird? Wenn ja, warum?

Jürgen Becker: Ja, langfristig vielleicht. Ich denke, Behörden sind das klassische Umfeld für Interim Management. Sie sind zu langsam, zu teuer und beschäftigen sich mit sich selbst. In England wurde in guten Zeiten etwa die Hälfte der Interim-Mandate in der Öffentlichen Verwaltung gemacht - und nach meinem Kenntnisstand sind es aktuell noch immer rund 30 Prozent.

Interim Manager-Pool

Video: "Der eigene Pool ist kein Wettbewerbsvorteil mehr!"

Der Interim Manager-Pool eines Interim-Providers galt lange Zeit als Herzstück im professionellen Interim Management-Geschäft. Die Existenzberechtigung eines Pools geht auf die Anfänge des Geschäfts in den 1980er Jahren zurück. Der Markt war durch Intransparenz geprägt. Das Angebot und die Nachfrage sehr klein, ebenso wie die Einsatzbereiche von Interim Managern. Ohne Internet und Suchmaschinen waren die Informationsmöglichkeiten von potentiellen Kunden nicht gegeben, innerhalb kürzester Zeit einen geeigneten Experten für eine bestimmte Aufgabe zu finden. Mit der Zeit bildeten sich daher Interim Management Provider als Intermediäre heraus, welche die Lebensläufe von Interim Managern nach bestimmten Kriterien sammelten und als zentrale Ansprechpartner für die Nachfrageseite gegen Vergütung zur Verfügung standen.

Mit der steigenden Anzahl von Interim Managern im Markt (heute nach der AIMP-Umfrage ca. 15.000 in der DACH-Region), und einer Ausweitung der Einsatzmöglichkeiten von Interim Managern auf so gut wie alle Bereiche eines Unternehmens und in entsprechenden Projekten, war es dann kaum einem Provider mehr möglich, diese bunte Vielfalt in entsprechender Qualität und Aktualität in seinem Pool abzubilden. Auf der anderen Seite stand die rasante Entwicklung des Internets. Mit zunehmender Digitalisierung und Akzeptanz des Webs entwickelte sich Transparenz und Effizienz in der Art und Weise, wie Angebot und Nachfrage zusammen kommen: Suchmaschinen, Social Media sowie die Nutzung von spezialisierten Plattformen prägen inzwischen die Rekrutierungsstrategien der Nachfrageseite. Suchende Unternehmen mit digital affinen Entscheidern können heute auf digitalem Wege direkt qualitätsgesicherte Interim Manager zu transparenten Konditionen finden.

Diese Entwicklung des Marktes erübrigte es den Interim Managern, sich bei jedem der inzwischen über 100 Providern (Stand 2018) in aufwendiger - manchmal noch in analoger - Weise zu registrieren und dabei auch noch individuelle Akkreditierungsverfahren zu durchlaufen. Es steht viel mehr eine intelligente Auswahl und gezielte Ansprache von Spezial-Providern auf der Agenda, die noch einen spezialisierten Pool für spezialisierte Kunden betreiben und sich auf bestimmte Themen fokussieren. Dies kann Sanierung und Restrukturierung sein, oder auch bestimmte Funktionen (Finanzen) oder Branchen (wie z.B. Lebensmittel oder Automotive). Inzwischen (Stand 2018) ist fast jeder Interim Manager im Markt zumindest auf einer Social Media Plattform zu finden. So besteht eine sinnvolle Vertriebsstrategie von Interim Managern darin, sowohl auf eigene Faust an Kundschaft zu kommen (direkter Vertriebskanal = persönliche Kontakte plus digitale Plattformen) als auch eine Vernetzung mit Anbietern, die sich auf ein gleichgerichtetes Thema spezialisiert haben (indirekter Vertriebskanal).

Interim Management Provider nutzen heute – wenn sie von Kunden für eine bestimmte Interim-Aufgabe angesprochen werden – nicht mehr exklusiv ihren eigenen Pool als Quelle. Multi-Sourcing-Strategien an mehreren Stellen, u.a. bei UNITEDINTERIM, sind zur Realität geworden. Die Betreiber von Pools entwickeln sich somit von reinen Vermarktern der bei Ihnen deponierten Lebensläufe immer mehr zu aktiven Beratern ihrer Kunden in Sachen Interim Management.

Ob im Internet bei einer Plattform oder bei einem Poolbetreiber, der in analoger Weise die Daten zusammenstellt: Qualität und Aktualität der Daten haben überragende Bedeutung:

  • Klare Qualitätskriterien für die Aufnahme in den Interim Manager-Pool, denn nicht die Größe wird die nachfragenden Unternehmen zufriedenstellen, sondern die Qualität des Pools.
  • Aktualität auf der Grundlage eines professionellen Beziehungsmanagements: Kandidaten im Pool, die inzwischen eine Festanstellung angenommen haben, veraltete Kontaktdaten der Interim Manager oder gar verstorbene Kandidaten sind für einen professionellen Interim Manager-Pool absolute Tabuthemen.
  • Transparenz über die Struktur im Pool vorhandenen Skills: Ein professionelles Pool-Management wird wissen, wo die Schwerpunkte des Pools liegen: Bezogen zum Beispiel auf Branchen- oder Linienerfahrung – aber auch im Hinblick auf Softskills oder Auslandserfahrung.
  • Strategischer Ausbau des Interim Manager-Pools: Ein professionelles Poolmanagement wird versuchen, eventuelle Lücken in der Poolstruktur zu schließen und hierfür Interim Manager mit dem erforderlichen Profil gezielt zu akquirieren.

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Was bieten die Interim Manager an? Die Struktur der Skills bei UNITEDINTERIM (Wird tagesaktuell errechnet; abhängig von Ihrer Bandbreite kann das Laden etwas dauern).

Wie sieht der Markt aus? AIMP-Providerumfrage

Wo kann ich mich als professioneller Interim Manager registrieren? Anmeldeseite für Interim Manager

Was muss ich bei meiner Anmeldung berücksichtigen? Leitfaden für Interim Manager

Wo kann ich mich als nachfragendes Unternehmen registrieren? Anmeldeseite für Unternehmen

Was muss ich bei der Datenbankabfrage berücksichtigen: Leitfaden zur Datenbankabfrage

Interim Manager-Profil

Im Interim Management oftmals gleichbedeutend mit „CV“ oder "Lebenslauf". UNTEDINTERIM stellt als erstes Entscheidungskriterium ein dynamisch aus der Datenbank erzeugtes anonymes Profil bereit. Hier finden Sie ein Beispiel.

Auf der Basis dieses Profils entscheiden dann registrierte Unternehmen, ob sie den detaillierte CV des jeweiligen Interim Managers herunterladen möchten.

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Wie sieht ein wettbewerbsfähiger Lebenslauf aus? Beispielhafter Lebenslauf

Interim Manager Vertrieb

Interim Manager werden im Vertrieb vergleichsweise selten eingesetzt (AIMP-Providerumfrage).

Woran liegt das? Kunden argumentieren gern, dass „man doch keinen Interim Manager zum Kunden schicken könne, der in sechs Monaten nicht mehr da sei“. Abgesehen davon, dass auch fest angestellt Mitarbeiter im Vertrieb nicht zwingend nach einem solchen Zeitraum für das Unternehmen tätig sein müssen: Ein Interim Manager kann zahlreiche Tätigkeiten übernehmen, ohne das Unternehmen an der „Front“ zu vertreten. Interim Manager decken hierbei nicht nur Funktionen auf der ersten Eben ab (Vertriebsvorstand oder Geschäftsführer Vertrieb), sondern auch nachgelagerte Ebenen wie z. B. Bereichsleiter Vertrieb oder Leiter E-Business.

Zu den Aufgaben des Interim Managers im Einkauf gehören vor allem:

  • Schwachstellenanalyse
  • Erarbeiten der Vertriebsstrategie
  • Markenstrategie und Markenaufbau
  • Strategische Weiterentwicklung von Märkten
  • Erarbeiten der Vertriebsprozesse
  • Auf- oder Neuausrichtung von Vertriebs- und Marketingaktivitäten
  • Auf- oder Ausbau der E-Commerce-Aktivitäten
  • Aufbau von Data-Base-Marketing
  • Aufbau von Kundenbindungsmanagement
  • Launch neuer Produkte und Dienstleistungen
  • Absatz- und Budgetplanung
  • Ressourcenplanung
  • Vertriebscontrolling

Hier finden Sie beispielhaft den Link auf eine vorformulierte Suche in unserer Datenbank: CSO mit 10 Jahren Erfahrung, wirtschaftswissenschaftliches Studium und Erfahrung im Maschinenbau

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Möchten Sie selbst nach einem Interim Manager suchen? Hier können Sie sofort in unserer Interim Manager-Datenbank nachschauen– und hier zum Leitfaden für Unternehmen und Institutionen.

Möchten Sie sich als nachfragendes Unternehmen registrieren? Hier geht’s zur Registrierung.

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Umfangreiche Informationen zum Einsatz von Interim Managern in den jeweiligen Linienfunktionen stellt Ihnen die jährliche AIMP-Providerumfrage zur Verfügung.

Interim-Mandat

Der Begriff "Interim Mandat2 wird synonym mit den Begriffen "Interim Auftrag" oder "Interim Projekt" verwendet und bezeichnet Arbeiten im Rahmen von vorgegebenen Aufgabenbeschreibungen und Zeit- sowie Geldbudgets. Von der Vakanzüberbrückung abgesehen ist Interim Management praktisch immer Projektgeschäft, weil der Interim Manager eine von Beginn an befristete Tätigkeit ausübt - im Rahmen eines vertraglich vereinbarten Budgets und mit einem klar beschriebenen Auftrag. Die Projektlaufzeiten im Interim-Geschäft betragen typischerweise 6 - 12 Monate.

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http://de.wikipedia.org/wiki/Projekt

Interim-Projekt

Ein Interim-Projekt (auch Interim-Mandat) ist der Auftrag eines Klienten an einen Interim Manager über eine genau beschriebene und zeitlich begrenzte Aufgabe, die in aller Regel in einem Dienstvertrag geregelt wird. Ein Interim-Projekt hat typischerweise eine Laufzeit von 6 - 12 Monaten. Als sinnvolle Mindestlaufzeit haben sich 3 Monate herausgebildet und als Höchstlaufzeit 24 Monate: Darüber hinaus ist eine Festanstellung wirtschaftlicher.

Ein Interim Manager denkt deshalb in erfolgreich abgeschlossenen Projekten – nicht in Zeiten, die bei Arbeitgebern verbracht worden sind.

Es ist das Bestreben jedes Interim Managers, Projekte unter voller Kapazitätsauslastung mit langer Laufzeit zu übernehmen, weil solche Interim-Mandate die Akquisitionsaufwendungen und auch das Risiko von Leerzeiten (Zeiten ohne Interim-Projekt) reduzieren.

Interim-Projekte mit einer Kapazitätsauslastung von zum Beispiel wöchentlich nur 3 oder 4 Tagen haben für den Interim Manager den Nachteil, dass er einen Kunden finden muss, der eine komplementäre Auslastung während eines solchen Interim-Mandates benötigt. Das ist in der Regel schwierig und deshalb haben solche Interim-Projekte oftmals höhere Tagessätze zur Folge.

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IPMA - International Project Management Association

Die IPMA International Project Management Association ist der führende internationale Promotor des Projektmanagements. Als Dachverband vereint sie rund 70 Mitgliedsgesellschaften (Member Associations) von allen Kontinenten. Die IPMA wurde 1965 gegründet, ihr Sitz ist in den Niederlanden. Einmal jährlich richtet eine Member Association den IPMA World Congress aus.

Die GPM ist die deutsche Mitgliedsgesellschaft der IPMA.

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ITIL - IT INFRASTRUCTURE LIBRARY

Die IT Infrastructure Library (ITIL) ist eine Sammlung von Publikationen, die eine mögliche Umsetzung eines IT-Service-Managements beschreiben und inzwischen als der de-facto-Standard hierfür gilt. In der aktuellen Version 3 (ITIL V3) orientieren sich die Inhalte des Rahmenwerks am Lebenszyklus des Services: Strategie (Strategy), Entwurf (Design), Betriebsüberleitung (Transition), Betrieb (Operation) und Verbesserung (Continuous Improvement). In dem Regel- und Definitionswerk werden die für den Betrieb einer IT-Infrastruktur notwendigen Prozesse, Aufbauorganisation und Werkzeuge beschrieben.

Hier ist der Link auf alle Interim Manager bei UNITEDINTERIM mit ITIL-Erfahrung

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Konditionen im Interim Management

Die Konditionen im Interim Management orientieren sich ausschließlich am Projekt, das der Interim Manager übernehmen soll. Grundsätzlich ist die Grundlage für die Konditionen das Jahresgehalt, das ein Mitarbeiter verdienen würde, der dieses Projekt im Rahmen einer Festanstellung übernehmen würde. Als grobe Orientierung kann man 0,8 bis 1 Prozent eines solchen Jahresgehaltes als Tagessatz (je nach absoluter Höhe) unterstellen.

Die Kosten für einen Interim Manager sind somit niedriger als landläufig angenommen. Zudem profitiert ein Unternehmen vom „Pay as you use“, denn es zahlt für einen Interim Manager nur dann, wenn es Kapazitäts- oder Knowhow-Lücken abdecken muss oder möchte und nicht während der Urlaubs- und Feiertage sowie während der Weiterbildung auf Firmenkosten oder Krankheitstagen bei einer Festanstellung! Die Preise beginnen bei etwa gut 700 Euro und sind – abhängig von der Qualifikation und Erfahrung des Interim Managers – nach oben offen. Für eine erste grobe Schätzung sollte man mit 1.250 Euro am Tag plus Spesen und MwSt. rechnen.

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Kosten für einen Interim Manager

Die Kosten für einen Interim Manager sind niedriger als meist angenommen, weil ein Unternehmen vom Grundsatz des „Pay as you use“ profitiert: Es honoriert den Interim Manager nur dann, wenn der Interim Manager tatsächlich für das Unternehmen z.B. um Kapazitäts- oder Know-how-Lücken abzudecken – und nicht während der Urlaubs- und Feiertage sowie während der Weiterbildung auf Firmenkosten oder Krankheitstagen bei einer Festanstellung! Die Preise beginnen bei etwa gut 700 Euro und sind – abhängig von der Qualifikation und Erfahrung des Interim Managers – nach oben offen. Für eine erste grobe Schätzung sollte man mit 1.200 Euro am Tag plus Spesen und MwSt. rechnen.

Der durchschmittliche Tagessatz gemäß AIMP-Provierstudie beträgt 1.240 Euro (2023).

Interim Manager rechnen ihre Arbeitsleistung typischerweise nach Tagessätzen (plus MwSt.) ab. Zusätzlich zum Tagessatz wird der Interim Manager Nebenkosten (z. B. für Reiseaufwand und Unterkunft) in Rechnung stellen.

Mitunter stimmen Interim Manager auch Honoraren auf Stundenbasis zu. Eher selten sind Monatspauschalen oder Vereinbarungen, die fixe und variable Bestandteile beinhalten.

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Lead-to-deal-Quote

Gibt an, wie viele Anfragen (Leads) erforderlich sind, um ein Geschäft (Deal) abzuschließen. In den letzten Jahren belief sich die Lead-to-Deal-Quote ja nach Interim-Provider auf zwischen 10:1 und 3:1.

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Lebenslauf

Synonym für CV.

Im Interim-Geschäft ist der Lebenslauf der „Verkaufsprospekt in eigener Sache“ für den Interim Manager. Mit dem klassischen Lebenslauf nur bedingt zu vergleichen, mit einem tabellarischen Lebenslauf in keiner Weise vergleichbar.

Hier finden Sie unser Video Wie mache ich meinen CV zum Verkaufsprospekt in eigener Sache?

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Leistungsbeschreibung

Beide Seiten, Unternehmen sowie Interim Manager, können nur davon profitieren, wenn es zu Beginn des Vertrages eindeutige Leistungsbeschreibungen gibt. Dass der Vertrag aus der Feder des Interim Managers bzw. des Providers stammen und nicht vom Kunden "entwickelt" werden sollte, gehört zum Einmaleins der Verhandlungsführung – auch wenn dies zum Beispiel in der Arbeit für Großkonzerne schwerlich möglich sein wird.

Denkansätze

VOR DEM MANDAT: Der Kunde sucht sehr dringend einen fähigen Interim Manager für die wirtschaftlich bedeutende Aufgabe. Er hat den Interim Manager als geeignet identifiziert. Deshalb sollte der Interim Manager vertraglich vereinbaren, dass mindestens eine Honorar-Vorauszahlung für die ersten zwei Arbeitswochen geleistet wird. Es kommt vor, dass sich zum Schluss des Mandates doch noch "grenzwertige" Einschätzungen ergeben, die dann zu unschönen Diskussionen führen würden. Die Vorauszahlung bekräftigt auch die Ernsthaftigkeit der Entscheidung des Kunden.

WÄHREND DES MANDATS: Der Interim Manager sieht sich während des Mandates, besonders gegen Ende des Mandates teils auch mit ambivalenten Einschätzungen seiner Leistungen konfrontiert. Egal ob berechtigt oder nicht. Deshalb ist es unbedingt zu empfehlen, dass in kurzfristigen Intervallen der Erfolg des Projektes durch schriftliche Abstimmung der Maßnahmen und Ergebnisse dokumentiert wird. Der Kunde ist insofern auch in der Lage zu dokumentieren, dass seine Erwartungen an das Mandat erfüllt werden oder er kann rechtzeitig Adjustierungen vornehmen. Dies kann durch ein digitales Projekttagebuch erfolgen, dass dem Mandanten (Kopie Provider) per Mail übersandt wird. Inhalte: Ziel, Maßnahme, Ergebnis, Erfüllungsgrad. Formell am besten wäre es, sich den Empfang schriftlich bestätigen zu lassen. Alternativ in einer weiteren Mail um Feedback zu einzelnen Punkten bitten, damit der Empfang auf diesem Wege dokumentiert ist.

NACH DEM MANDAT: Zu empfehlen ist auch die Einholung einer schriftlichen Leistungsreferenz durch den Interim Manager solange das "Eisen noch heiß" und man zufrieden mit der Leistung ist. Als absolut praktische Begründung kann die Akquisition neuer Projekte herangezogen werden. Sinnvoll ist es in aller Regel, wenn der Interim Manager diese Referenz wahrheitsgetreu und selbst erstellt und dem Kunden zur Gegenzeichnung vorlegt. Mit Erteilung dieser Referenz dokumentiert der Kunde seine Zufriedenheit mit der Lösung der Aufgabe.

Linienerfahrung

Nachgewiesene Anzahl von Jahren, die ein Interim Manager in der jeweiligen Linienfunktion gearbeitet hat - zum Beispiel als Controller, Leiter Vertrieb oder Vorstandssprecher. Bei UNITEDINTERIM können Sie die Linienerfahrung für Ihre Suche vorgeben und darüber hinaus auch die Anzahl der Jahre, die der Interim Manager in der jeweiligen Linie gearbeitet haben muss. Sie können trennen nach:

  • Finanzen
  • General Management
  • IT
  • Logistik
  • Materialwirtschaft
  • Personal
  • Technik
  • Vertrieb

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Umfangreiche Informationen zum Einsatz von Interim Managern in den jeweiligen Linienfunktionen stellt Ihnen die jährliche AIMP-Providerumfrage zur Verfügung.

Management auf Zeit

Management auf Zeit wird synonym zu Interim Management oder Interimsmanagement gebraucht. Hierbei handelt es sich um die von vornherein zeitlich befristete Übernahme von Managementaufgaben durch einen selbständig tätigen Dritten – typischerweise auf der Grundlage eines Dienstvertrages. Mitunter wird für Management auf Zeit die Abkürzung MAZ verwendet. Management auf Zeit grenzt sich damit klar ab vom landläufigen Management als angestellter Manager auf der Grundlage eines unbefristeten, zumindest aber langfristigen Arbeitsvertrages. Analog dazu ist der Manager auf Zeit mit dem Interim Manager gleichzusetzen. In Deutschland hat sich noch kein einheitlicher Sprachgebrauch herausgebildet, jedoch wird der ans Englische angelehnte Begriff Interim Management häufiger verwendet als Management auf Zeit.

Management auf Zeit wird von in aller Regel selbständigen und sehr erfahrenen Interim Managern angeboten. Die AIMP-Providerumfrage schätzt die Anzahl der in Deutschland tätigen Manager auf Zeit auf rund 15.100 – die DDIM auf 12.000.

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Marktvolumen Interim Management

Die Summe aller Rechnungen aller Interim Manager in einem gegebenen Markt und während einer gegeben Zeitspanne. Der AIMP schätzt das Marktvolumen in Deutschland im Jahr 2023 auf 2,85 Mrd. Euro.

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Die vollständige AIMP-Providerumfrage

Non-Circumvention-Rule

Standardregel im Interim-Geschäft. Untersagt dem Interim Manager, der vom Interim-Provider einem Klienten vorgestellt wurde, eigenständig und am Interim-Provider vorbei (to“ circumvent“, engl. für „umgehen) mit diesem Kunden Verträge abzuschließen. Diese Regel gilt typischerweise für die Dauer von 12 Monaten.

No pay, no stay-Regel

Verhaltensregel während des Interim-Mandates: Die Regel besagt, dass der Interim Manager die Arbeit sofort niederlegt, wenn der Klient eine Rechnung nicht bezahlt.

Persönlichkeits-Struktur-Analyse (PSA)

Die Persönlichkeits-Struktur-Analye (PSA) ist ein typologisches Instrument zur Persönlichkeits-Analyse, basierend auf der Selbsteinschätzung der Klientin oder des Klienten. Es handelt sich um ein anerkanntes und benutzerfreundliches Assessment- und Entwicklungsinstrument für den professionellen Einsatz in verschiedenen Bereichen des HR-Managements.

PSA ist ein etabliertes Produkt von Prof. Dr. Günther Singer, Life and Career Design Consulting GmbH, Wien. Namhafte Unternehmen setzen PSA als „Standard-Tool“ ein – vor allem im Recruiting. Hierzu gehören Voestalpine, Raiffeisen Banken, Donau Universität und die HSO Wirtschaftsschule in der Schweiz.

Die PSA ist integraler Bestandteil der Qualitätssicherung bei UNITEDINTERIM und wird mit der Qualitäts-Sicherungs-Gebühr abgedeckt. Der neue Interim Manager erhält einen Code von UNITEDINTERIM, führt sein Selbst-Assessment durch, erhält unmittelbar das Ergebnis als PDF und lädt dann seine PSA hoch.

Hier finden Sie eine Demo-Analyse (Kurz-Version).

PMI - PROJECT MANAGEMENT INSTITUTE

Das Project Management Institute (PMI) ist der weltgrößte Projektmanagement-Verband und Herausgeber des Standardwerkes für das Projektmanagement, des „Guide to the Project Management Body of Knowledge“ (PMBOK).

Hier ist der Link auf die Interim Manager bei UNITEDINTERIM, die PMI-ausgebildet sind.

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PMP - PROJECT MANAGEMENT PROFESSIONAL

Der Project Management Professional (PMP®) wird vom Project Management Institute (PMI®) herausgegeben und ist die weltweit am weitesten anerkannte Zertifizierung im Projektmanagement.

Hier ist der Link auf die Interim Manager mit PMP-Ausbildung bei UNITEDINTERIM.

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Preise im Interim Management

Interim Manager rechnen ihre Arbeitsleistung typischerweise nach Tagessätzen (plus MwSt.) ab. Zusätzlich zum Tagessatz wird der Interim Manager Nebenkosten (z. B. für Reiseaufwand und Unterkunft) in Rechnung stellen.

Mitunter stimmen Interim Manager auch Honoraren auf Stundenbasis zu. Eher selten sind Monatspauschalen oder Vereinbarungen, die fixe und variable Bestandteile beinhalten.

Die Bandbreite der Tagessätze reicht von etwa 750 Euro bis über 2.000 Euro - in Ausnahmefällen auch klar darüber hinaus.

Die Tagessätze für einen Interim Manager, den ein Unternehmen über einen Interim-Provider beschafft, sind typischerweise teurer als wenn das Unternehmen den Interim Manager selbst identifiziert hätte, weil das Honorar des Providers abzudecken ist.

UNITEDINTERIM stellt Unternehmen die digitale Plattform zur Verfügung, um Interim Manager selbst zu identifizieren und ein solches Honorar einzusparen, das typischerweise vier- bis fünftausend Euro im Monat beträgt.

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Projektgeschäft

Arbeiten im Rahmen von vorgegebenen Aufgabenbeschreibungen und Zeit- sowie Geldbudgets. Von der Vakanzüberbrückung abgesehen ist Interim Management praktisch immer Projektgeschäft, weil der Interim Manager eine von Beginn an befristete Tätigkeit ausübt - im Rahmen eines vertraglich vereinbarten Budgets und mit einem klar beschriebenen Auftrag. Die Projektlaufzeiten im Interim-Geschäft betragen typischerweise 7 - 12 Monate.

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AIMP-Providerumfrage

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Projektlaufzeit

Dauer der Aufgabe (des Projektes), die ein Interim Manager übernimmt. Die Projektlaufzeit ist im Vertrag mit dem Interim Manager von Beginn an festgelegt. Sie kann aber durchaus auch im Rahmen einer Erweiterung oder Ergänzung des Vertrages verlängert werden.

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AIMP-Providerumfrage

Provision

Honorar, das der Interim-Provider für seine Arbeit verlangt. Die Provision zahlt in der Regel das nachfragende Unternehmen durch einen erhöhten Tagessatz. Die Provisionssätze in der DACH-Region belaufen sich auf 25 bis 33 Prozent vom Honorar (mitunter auch deutlich mehr), das das Unternehmen für den Interim Manager zahlt.

UNITEDINTERIM verlangt keinerlei Provisionen.

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Qualitätssicherung

Die Sicherung der Qualität der Interim Manager des eigenen Pools für die Unternehmen wird in den Zeiten von Social Media immer wichtiger. Dadurch wird ein Mindestlevel von Qualität für jeden Interim Manager sichergestellt, mit dem der Interim-Provider zusammenarbeitet. Dieses Mindestlevel ist von Interim-Provider zu Interim-Provider unterschiedlich. Professionelle Interim Management-Provider veröffentlichen die Kriterien der Qualitätssicherung auf der eigenen Website.

UNITEDINTERIM ist einem sehr hohen Qualitäts- und Aktualitätsanspruch verpflichtet – nicht zuletzt, weil UNITEDINTERIM die eigene Datenbank für alle registrierten nachfragenden Nutzer öffnet.

Hier können Sie nachschauen, wie die Qualitätssicherung bei UNITEDINTERIM funktioniert.

Weitere Gedanken zur Qualitätssicherung finden Sie im Blogpost "QUALITÄT BEGINNT FÜR INTERIM-PROVIDER IM POOL" .

Qualitäts-Sicherungs-Gebühr

Kostenanteil am Qualitätssicherungsprozess, den Interim Manager übernehmen, die bei UNITEDINTERIM aufgenommen werden möchten. Die Qualitätssicherungsgebühr beinhaltet die Persönlichkeits-Struktur-Analyse (PSA) im Wert von 150 Euro zur persönlichen Verwendung durch den Interim Manager – vor allem aber für den Upload bei UNITEDINTERIM. Hier finden Sie eine Demo-Analyse.

Der Qualitätssicherungsprozess von UNITEDINTERIM ist der wohl aufwendigste im Interim-Business der DACH-Region. Im Rahmen der Qualitätssicherung stellt UNITEDINTERIM sicher, dass die Unterlagen des jeweiligen Interim Managers am Markt und im Wettbewerb bestehen können. Die Qualitätssicherung deckt sieben Bereiche ab

  • Persönliche Headline
  • Persönliches Profil
  • Bild
  • Video
  • CV
  • Fachliches Profil
  • Tagessatz

und wird dem Interim Manager gegenüber von der Geschäftsführung von UNITEDINTERIM protokolliert.

Qualitäts-Siegel

Interim Manager, die die Qualitätssicherung von UNITEDINTERIM bestanden haben und deren Daten freigeschaltet wurden, erhalten das UNITEDINTERIM-Qualitätssiegel, das sie auch für eigenen Zwecke verwenden dürfen: Für ihre E-Mailsignatur, Website Social-Media-Profile, Visitenkarten sowie Flyer und Broschüren.

Qualitäts-Siegel

Interim Manager, die die Qualitätssicherung von UNITEDINTERIM bestanden haben und deren Daten freigeschaltet wurden, erhalten das UNITEDINTERIM-Qualitätssiegel, das sie auch für eigenen Zwecke verwenden dürfen: Für ihre E-Mailsignatur, Website Social-Media-Profile, Visitenkarten sowie Flyer und Broschüren.

Sanierung

Neben der Restrukturierung eine der klassischen Disziplinen im Interim Management, das in Deutschland auch in diesen beiden Aufgaben seinen Ursprung hat.

Unter einer Sanierung versteht man den Umbau eines Unternehmens, das in aller Regel Verluste macht und oftmals vor der Insolvenz steht, in ein profitables Unternehmen. Um dieses Ziel erlangen zu können, werden häufig Mitarbeiter entlassen, aber auch z. B. das Produkt- oder Dienstleistungsangebot gestrafft, Verbindlichkeiten neu verhandelt sowie Standorte zusammengeführt oder verlagert.

Mit Sanierungsaufgaben werden in aller Regel nur sehr erfahrene Executive Interim Manager betraut.

Hier ein Auszug der Interim Manager mit Sanierungserfahrung bei UNITEDINTERIM.

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Umfangreiche Informationen zum Einsatz von Interim Managern in den jeweiligen Linienfunktionen stellt Ihnen die jährliche AIMP-Providerumfrage zur Verfügung.

http://de.wikipedia.org/wiki/Sanierung

Softskills - Typologie bei UNITEDINTERIM

United Interim definiert  sechs verschiedene Persönlichkeitstypen, nach denen Kunden selektieren können: (1) Gründer - Aufbauer, (2) Sanierer - Restrukturierer, (3) Kommunikator - Team-Builder, (4) Innovator, (5) Prozessorientierter Strukturierer und (6) Experte für Spezialiaufgaben.

Hier finden Sie die wesentlichen Persönlichkeitsmerkmale für die jeweiligen Typen:

Gründer – Aufbauer

(Für Start-Ups und schnelle Aufbauphasen in kleineren Strukturen)

  • Neugierig: Ist offen für alles Neues, auch für grundlegend neue Ideen, die auf den ersten Blick sogar „verrückt“ erscheinen mögen. Fragt sich, wie kann ich damit besser werden – oder meine Kunden – oder die „Welt“.
  • Hands-on: Weil er weiß, wovon er redet, kann er Dinge auch selbst erledigen oder den Mitarbeitern zeigen, wie´s geht – und nicht nur delegieren. Unabdingbare Voraussetzung für ein Start-up.
  • Entscheidungsfreudig: Trifft zwar abwägend, jedoch schnell Entscheidungen. Dies kann durchaus „nicht-perfekte“ Lösungen betreffen. Er wartet im Zweifel nicht auf das Okay anderer.
  • Risikobereit: Ist sich bewusst, dass ein neuartiges Geschäft mit Unsicherheiten und hoher persönlicher Belastung behaftet ist. Ist deshalb bereit, die damit verbundenen Risiken (im persönlichen Umfeld, finanziell, Karriere) einzugehen – und sie belasten ihn nicht.
  • Kommunikativ stark: Die Gründungs- und Aufbauphase verlangt ausgeprägtes Kommunizieren mit allen „Stakeholdern“: Neues muss erklärt, Zusammenhänge erläutert – und erfolgskritische Arbeiten erledigt werden. „Rudel-Führer“; charismatisch.
  • Resilient: Hält (erste) Rückschläge, Spott und Häme gut aus. Kann weitermachen, hält an Zielen fest, lässt sich nicht demotivieren.

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Sanierer – Restrukturierer

(Für schwierige Situationen sowie Krise)

  • Gesund rücksichtslos: Das Unternehmen steht nicht mehr gut da – und deshalb müssen Dinge geändert werden. Im Zweifel radikal und schnell. „Alpha-Tier“.
  • Ausgeprägt durchsetzungsstark: Die Mitarbeiter sind verunsichert, haben zum Teil Existenzängste und in aller Regel kein Vertrauen in das Management, dem sie typischerweise die schwierige Lage des Unternehmens anlasten. Dieser Typ Manager muss konsequent Entscheidungen treffen und die Richtung vorgeben. Dazu gehört zum einen die Fähigkeit, zuhören können. Gleichzeitig muss er den Sanierungsweg erklären, die neue Zukunft des Unternehmens glaubwürdig beschreiben können und Verhaltensmuster konsequent ändern („Haben wir immer schon so gemacht!“). Er spricht Dinge klar an – ist dabei nicht konziliant.
  • „Zahlen – Daten – Fakten“-orientiert: Er besitzt die Fähigkeit, sich konsequent von Menschen, Themen, lieb gewordenen Geschäftsmodellen oder Produkten trennen zu können, wenn es der Sache dient.
  • Ausgeglichen: In Krisensituationen geht es hoch her in den Unternehmen. Das emotionale Kostüm dieses Typs hält das aus, während andere weinend nach Hause gehen.
  • Ausgeprägt erfolgsorientiert: Dieser Typ zieht enorme Glücksgefühle und damit auch Selbstbewusstsein aus jeder erfolgreichen Sanierung. Ein Fehlschlag ist für ihn praktisch undenkbar.

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Kommunikator – Team-Builder

(Für Integrationen, Fusionen und M&A-Situationen sowie Post-Crisis)

  • Empathisch: Zeigt ausgeprägtes Interesse an anderen Menschen – durchaus auch an deren Wohlbefinden.
  • Persönlich bescheiden: Dieser Typ ist stark genug, um andere stark zu machen. Für ihn ist der Erfolg des Teams als wichtiger, als selbst in der Öffentlichkeit zu stehen und Lob zu ernten.
  • Integrativ: Dieser Typ ist überdurchschnittlich stark in verbaler, non-verbaler und schriftlicher Kommunikation, auch über (Kultur-) Grenzen hinweg. Er kann Brücken bauen, integrieren und versöhnen. Er ist als Mensch „präsent“, spricht Dinge klar an, beleuchtet dabei auch die Hintergründe – ist dabei konziliant und schafft Vertrauen sowie Zuversicht.
  • Fördernd und coachend: Die Entwicklung der Mitarbeiter und der Organisation als Ganzes ist ihm ein Anliegen. Ihm ist es wichtig, dass alles wie von selbst läuft, wenn er wieder geht. Macht sich bewusst überflüssig. Ist um Nachhaltigkeit, auch ohne ihn, bemüht.
  • Wert-orientiert: Hält Werte und Einstellungen der Mitarbeiter für eine wichtige Grundlage, um nachhaltiges und dauerhaft ein erfolgreiches Geschäft zu betreiben. Die Wertebene ist Teil seiner Arbeit.

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Innovator

(für Wachstumssituationen und die Bewältigung schnellen Wandels)

  • Lern- und erkenntnismotiviert: Dieser Typ ist immer auf der Suche nach Verbesserungen und möglicher Optimierung. Fehler werden als wichtiger Teil des Erkenntnisfortschrittes verstanden. Stellt ständig in Frage, warum Dinge im Moment so gemacht werden.
  • Positiv-Optimistisch: Sieht eher „Herausforderungen“ als Probleme. Entwickelt Visionen und „bessere Welten“.
  • Strukturiert: Weil er weiß, wovon er redet und einen Blick für Prozesse hat, kann er die Ziele bestens in Pläne gießen. Dazu gehört die Fähigkeit, zu delegieren, Teams zu bilden sowie methodisch sauber und transparent in Projekten zu arbeiten.
  • Notwendigkeiten akzeptierend: Trifft abwägend, jedoch schnell Entscheidungen. Dabei bindet er die Betroffenen bzw. die Stakeholder mit ein. Er analysiert sehr genau die Auswirkungen auf den Gesamtzusammenhang oder Notwendigkeiten (Policies & Procedures, Budgets) und sorgt damit im Vorhinein für möglichst hohe Akzeptanz.
  • Antreibend: Das Ziel vor Augen (und ggfs. mit einem ausgefeilten Projektplan im Rücken) scheut er sich nicht, auf Termine zu drängen und Meilensteine einzuhalten. Er kann in seiner Umgebung Druck aufbauen, der ihn persönlich aber wenig belastet.
  • Kommunikativ stark: Neue Ziel und Wege verlangen ausgeprägtes Kommunizieren mit allen „Stakeholdern“ sowie beste Fähigkeiten in der Präsentation und fachlichen Überzeugung.

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Prozessorientierter Strukturierer

(Für Konsolidierung, Stabilisierung und Wachstum in klaren und definierten Strukturen)

  • Identifiziert: Übernimmt Verantwortung für die vom Unternehmen vorgegebenen Ziele und Aufgabenstellungen. Stellt sich persönlich dahinter und verkörpert diese.
  • Strukturiert: Entwickelt klare Pläne und Strukturen zu Umsetzung. Beseitigt Chaos und Unordnung, wenn dies vorher vorhanden war.
  • Team über Strukturen aufsetzend: Kann die Richtung und die Art und Weise der Arbeit vorgeben. Setzt Prozesse und Strukturen auf, die als richtiger Weg verstanden werden.
  • Antreibend: Das Ziel vor Augen (und ggfs. mit einem ausgefeilten Projektplan im Rücken) scheut er sich nicht, auf Termine zu drängen und Meilensteine einzuhalten. Er kann in seiner Umgebung Druck aufbauen, der ihn persönlich aber wenig belastet.
  • Fachkundig: Kann transparent und „als Experte“ über den Fortschritt Auskunft geben. Präsentationsstark. Ist in der Lage, sich weitere Unterstützung zu holen, dies notfalls einzufordern, um die Ziele erreichen zu können.
  • Schätzt klare Strukturen und fühlt sich ohne diese klaren Strukturen unwohl

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Experte für Spezialaufgaben

(Wenn die schnelle Zufuhr von wichtigem Knowhow der kritische Erfolgsfaktor ist)

  • Fachlich kompetent: Er definiert sich über seine Rolle als Experte. Wird meistens geholt, weil ein bestimmtes (Spezial-) Wissen bzw. Know-how im Unternehmen nicht vorhanden ist. In seinem Spezialgebiet ist dieser Typ Manager unangreifbar.
  • Wissen übergebend: Ein Transfer von seinem Know-how ist ein grosser Gewinn für die Organisation. Dafür kann er sorgen – muss er aber nicht.
  • Allein arbeitend: Als Experte arbeitet er vorzugsweise allein und delegiert lediglich notwendige Unterstützungsmaßnahmen an das Team. Er kann jedoch auch bewusst als Träger bestimmten Wissens oder Methoden mit einer definierten Aufgabe in ein (grösseres) Team integriert werden. Diese Rolle nimmt er gerne an.
  • Fokussiert in der Kommunikation: Persönlich ist er eher zurückhaltend und beschränkt sich vorzugsweise auf einen Austausch über die Fachthemen. Dabei ist er höchst versiert und weiß, in Gesprächen und Präsentationen durch Kompetenz zu beeindrucken.

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Sozietät

Eine Sozietät ist eine Interessengemeinschaft von Interim Managern zum gegenseitigen Vorteil. Eine Sozietät sieht ihre Stärke besonders im gemeinsamen Vertrieb, im in der Außenwirkung breiteren Angebotsspektrum sowie in der gemeinsamen und daher günstigeren Nutzung der Infrastruktur. So werden z. B. Mandate, die ein Mitglied der Sozietät fachlich oder zeitlich nicht übernehmen kann, an die Kollegen weitergereicht.

Übersicht der Sozietäten in der DACH-Region (incl. aller Provider)

Tagessatz

Interim Manager rechnen ihre Arbeitsleistung typischerweise nach Tagessätzen (plus MwSt.) ab. Zusätzlich zum Tagessatz wird der Interim Manager Nebenkosten (z. B. für Reiseaufwand und Unterkunft) in Rechnung stellen.

Mitunter stimmen Interim Manager auch Honoraren auf Stundenbasis zu. Eher selten sind Monatspauschalen oder Vereinbarungen, die fixe und variable Bestandteile beinhalten.

Der die AIMP-Umfrage nennt einen durchschnittlichen Tagessatz für das Jahr 2023 in Höhe von 1.240 Euro.

UNITEDINTERIM stellt registrierten Interim Managern die Analyse aller Tagessätze bei UNITEDINTERIM in Echtzeit zur Verfügung – nach Linienfunktionen aufgebrochen in Minimum, Maximum, Median und Durchschnitt.

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AIMP-Providerumfrage

Turnaround

Englischer Begriff für „Richtungsänderung“. Im Interim Management entspricht der Turnaround im Kern der Sanierung:

Richtungsänderung für ein Unternehmen weg von Verlusten – hin zur Profitabilität. Mit Turnarounds werden in aller Regel nur sehr erfahrene Executive Interim Manager betraut. Der AIMP schätzt den Anteil der Restrukturierungs-Mandate auf zwischen 10 und 20% aller Interim Mandate:

Hier ein Auszug der Interim Manager bei UNITEDINTERIM mit Turnaround-Erfahrung.

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Unsere Preise: Drei Preismodelle zugeschnitten auf Ihre ganz persönlichen Bedürfnisse

Umfangreiche Informationen zum Einsatz von Interim Managern in den jeweiligen Linienfunktionen stellt Ihnen die jährliche AIMP-Providerumfrage zur Verfügung.

Verfügbarkeit

Datum, ab dem ein Interim Manager nach einem abgeschlossenen Interim-Mandat für neue Aufgaben zur Verfügung steht. Bei UNITEDINTERIM sind die Verfügbarkeitsdaten für jeden Nutzer über Internet einzusehen. Dennoch wird bei einer konkreten Projektanfrage durch das suchende Unternehmen in jedem Einzelfall der Interim Manager um die Bestätigung seiner Verfügbarkeit gebeten.

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Vermittlungsprovision im Interim Management

Entgelt, das der Interim-Provider für seine Tätigkeit erhält. Die Provision zahlt in der Regel das beauftragenden Unternehmen über einen Aufschlag auf den Tagessatz. Die Vermittlungsprovision beläuft sich in der DACH-Region typischerweise auf 25 bis 33 Prozent. Es soll auch Vermittler geben, die zwische 40 und 50 Prozent erwarten.

UNITEDINTERIM verlangt keinerlei Provisionen.

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Verschwiegenheitsklausel

Klausel im Vertrag zwischen Klient und Interim Manager. Beide Parteien verpflichten sich dazu, alle im Vertrag geregelten Inhalte stillschweigend zu behandeln und sie während und in einem definierten Zeitraum nach Beendigung des individuell geschlossenen Vertrags, keinem Dritten zur Verfügung zu stellen. Ausgenommen hiervon ist der vermittelnde Interim-Provider.

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Vertragliche Regelungen zum Einsatz eines Interim Managers (AIMP-Empfehlungen)

Mit freundlicher Genehmigung von Herrn RA Bodo Blanke, Beisitzer des Vorstands des AIMP  (Arbeitskreis Interim Management Provider) - verantwortlich für rechtliche Fragen

 

Hintergrund:
Aufgrund der aktuellen Diskussion bezüglich der Vertragsgestaltung von Interim Managereinsätzen (AÜG vs. Dienstvertrag) und um den Marktteilnehmern (Interim Manager, Klient, Provider) die Unsicherheiten in diesem Zusammenhang zu nehmen, hat der AIMP die nachfolgende Empfehlung ausgearbeitet.

Erläuterungen

1.Dienstleistungsvertrag vs. Arbeitnehmerüberlassung

Der Dienstleistungsvertrag ist die am besten geeignete Vertragsform für den Einsatz eines Interim Managers. Dieser Vertragstyp gibt dem Interim Manager die Freiheiten, die er braucht, um seinen Auftrag erfolgreich auszuführen. Ein Unternehmen beauftragt einen Interim Manager eine bestimmte Unternehmensfunktion zu übernehmen, die vor einer Herausforderung steht und die das Unternehmen mit eigenen Managementressourcen nicht lösen kann. Der Interim Manager bringt Wissen und Erfahrung mit, die dem Auftraggeber gerade selbst nicht zur Verfügung stehen. Um sein Wissen und seine Erfahrungen erfolgreich in die gewünschten Ergebnisse umzusetzen, braucht der Interim Manager die Freiheit, seine Arbeitszeit, seinen Einsatzort und seine Tätigkeit selbst zu bestimmen. Diese Freiheiten gibt ihm der Dienstleistungsvertrag.

1.1 Freie Vertragswahl

Die im Grundgesetz verankerte Privatautonomie gibt den Parteien des Interim Management Vertrages, die freie Vertragswahl. Der Interim-Management-Provider, der Auftraggeber für Interim Management und der Interim Manager dürfen ihre Zusammenarbeit durch einen Dienstleistungsvertrag regeln. Es ist herrschende Meinung unter den Rechtsexperten, dass der Dienstleistungsvertrag als Interim-Management-Vertrag zulässig ist. Es gibt keinen Vorrang für das Arbeitsrecht.

1.2 Unterschied zur Arbeitnehmerüberlassung

Bei der Arbeitnehmerüberlassung wird der Interim Manager vom Provider befristet eingestellt. Beide Parteien schließen einen befristeten Arbeitsvertrag. Dabei erhält der Provider anders als beim Dienstleistungsvertrag das disziplinarische Weisungsrecht über den Interim Manager. Der Provider darf bestimmen, wann, wo und was der Interim Manager arbeitet. Durch den Arbeitnehmerüberlassungsvertrag gibt der Provider sein disziplinarisches Weisungsrecht weiter an den Auftraggeber. Der Auftraggeber gliedert den Interim Manager in seine Organisation ein und bestimmt wann, wo und was der Interim Manager arbeiten soll. In dieser Vertragskonstellation bekommt der Interim Manager nicht die Freiheiten, die er durch den Dienstleistungsvertrag ganz selbstverständlich erhält. Außerdem verliert der Interim Manager während der befristeten Anstellung seinen Status als selbstständiger Unternehmer (u.a. Vorsteuerabzug).

2.  Fachliche Weisung auch beim Dienstleistungsvertrag erlaubt

Bei dem Dienstleistungsvertrag zwischen dem Interim Management Provider und dem Interim Manager auf der einen Seite und zwischen dem Auftraggeber und dem Interim Management Provider auf der anderen Seite sind disziplinarische Weisungen an den Interim Manager ausgeschlossen. Beide Verträge regeln ausdrücklich, dass der Interim Manager in der Wahl seiner Arbeitszeit, seines Arbeitsortes und seiner Tätigkeit frei ist. Allerdings sind fachliche, projektbezogene Weisungen an den Interim Manager erlaubt. Folgendes Beispiel soll den Unterschied deutlich machen. Der Auftraggeber beauftragt den Interim Manager mit einer Effizienz Steigerung um 20% und er legt auch die Kriterien fest, woran er das messen will. Er beauftragt den Interim Manager einen Plan zu erarbeiten, wie dieses Ziel erreicht werden kann, den Plan abzustimmen und umzusetzen. Der Interim Manager bestimmt wann, wo und was er arbeitet, um das Ziel zu erreichen. Dieses Erfolgskonzept hat sich bewährt. Wenn der Interim Manager dem Auftraggeber auch disziplinarisch untersteht, bestimmt der Auftraggeber wann, wo und was der Interim Manager arbeiten soll, um das Ziel zu erreichen. Dabei besteht die Gefahr, dass der Interim Manager nicht die Freiheiten bekommt, die nötig sind, um seinen Einsatz zum Erfolg zu führen.

3. Sozialversicherungsfrei

Eine Rechtsfolge des Dienstleistungsvertrages ist die Sozialversicherungsfreiheit. Entscheiden sich die Parteien für diesen Vertragstyp müssen grundsätzlich keine Sozialversicherungsbeiträge abgeführt werden. Voraussetzung dafür ist zunächst das ein selbstständiger Interim Manager zum Einsatz kommt. Tritt der Interim Manager zu seinem ersten Einsatz als selbstständiger Unternehmer an, genügt es, wenn er sich beim Finanzamt eine Umsatzsteuernummer ausstellen lässt. Danach ist entscheidend wie der Interim Manager auftritt, um seine Dienstleistung am Markt für Interim Management anzubieten, zum Beispiel sein Manager Profil in den Sozialen Medien präsentiert, LinkedIn oder XING, eine Mitgliedschaft in einem Berufsverband, zum Beispiel DDIM, eventuell eine eigene Homepage. Spätestens drei Jahre nach dem Start seiner Selbständigkeit muss er für verschiedene Kunden arbeiten. Bei seinem Einsatz im Auftragsunternehmen sollte herausgestellt werden, dass er ein externer Dienstleister ist.

4. Projektcharakter ist prägend für die Tätigkeit des Interim Managers

Der Dienstleistungsvertrag ist nur dann sozialversicherungsfrei, wenn es sich bei der Tätigkeit des Interim Managers um ein Projekt außerhalb des Tagesgeschäftes handelt oder bei Übernahme von Linien Funktionen der Projektcharakter prägend ist für den Einsatz. Der Interim Manager kommt oft zum Einsatz, wenn in einer bestimmten Unternehmensfunktion etwas verändert, in der Regel verbessert wird, während das Tagesgeschäft weiterläuft. Der Auftraggeber hat keinen Angestellten, der während des laufenden Tagesgeschäftes diese Veränderung herbeiführen kann. Der Interim Manager hat sich auf solche Einsätze spezialisiert. Der Projektcharakter ist prägend, der Einsatz des Interim Managers im Rahmen des Dienstleistungsvertrages ist sozialversicherungsfrei.

5. Vakanz Überbrückung

Bei der Vakanz Überbrückung setzt der Auftraggeber einen Interim Manager ein, um das Tagesgeschäft zu führen. Ein Angestellter des Auftraggebers könnte die Aufgabe auch übernehmen, der Auftraggeber hat aber nicht genügend Managementressourcen. Für die Vakanz Überbrückung dürfen die Vertragsparteien auch den Dienstleistungsvertrag für den Interim Managementeinsatz wählen. In diesem Fall ist der Einsatz aber nicht sozialversicherungsfrei. Hier muss der Einsatz des Interim Managers beim Auftraggeber über die Krankenversicherung angemeldet werden, wie bei einem Angestellten. Die Krankenversicherung prüft kostenlos und entscheidet, ob Sozialversicherungsbeiträge für den Interim Manager fällig werden. Sollte der Interim Manager eine eigene GmbH haben, über die er tätig wird und schon Sozialversicherungsbeiträge abführt, muss die Meldung bei dem Auftraggeber trotzdem durchgeführt werden. Wenn die Krankenversicherung jetzt entscheidet, dass Sozialversicherungsbeiträge abgeführt werden müssen, handelt es sich bei diesem Interim Manager Einsatz um ein Mehrfacharbeitsverhältnis. Die Sozialversicherungsbeiträge werden bis zur Bemessungsgrenze abgeführt. Die Krankenversicherung legt fest, in welchem Verhältnis die GmbH und der Auftraggeber das tun müssen. Führt der Interim Manager schon freiwillig Sozialversicherungsbeiträge ab, muss die Meldung beim Auftraggeber über die Krankenversicherung trotzdem durchgeführt werden. In diesem Fall entscheidet die Krankenversicherung in welchem Verhältnis Sozialversicherungsbeiträge bis zur Bemessungsgrenze für den Interim Manger abgeführt werden müssen.

Empfehlung: Bei Unklarheiten des Projektumfanges (Projekt vs. Vakanz Überbrückung) empfiehl der AIMP zum einen den v. g. Prozessschritt. Dieser ist relativ aufwandsarm, stellt aber sicher, dass kein Verstoß gegen die gültigen Sozialversicherungsgesetze erfolgt. Als „Worst Case“ sind die monatlichen Sozialversicherungsbeiträge abzuführen. Zum anderen wird empfohlen, diese Vorgehensweise im Vertrag mit dem Klienten (ggf. mit einer Vereinbarung über die Kostenübernahme) zu regeln.

Fazit:

Über den Dienstleistungsvertrag können ALLE Interimistischen Einsätze, egal ob es sich um einen reinen Projekteinsatz oder um eine Vakanz Überbrückung handelt, abgewickelt werden. Eine Abwicklung über einen Arbeitnehmerüberlassungsvertrag ist in keinem der Fälle notwendig.

Im Ergebnis können die Parteien des Interim Managementvertrages für jeden Einsatz des Interim Managers den Dienstleistungsvertrag wählen. Wenn der Interim Manager über den Interim Management Provider tätig wird, behält er seinen Status als selbstständiger Unternehmer auch bei einer Vakanz Überbrückung. Ein Ausweichen auf Arbeitnehmerüberlassung und die damit verbundenen Nachteile gegenüber dem Dienstleistungsvertrag ist bei reiner Vakanz Überbrückung nicht erforderlich.

Der Dienstleistungsvertrag muss so gelebt werden wie er zwischen den Parteien abgeschlossen wurde. Der Vertrag ist die Basis für die Arbeit des Interim Managers. Sollte sich seine Aufgabe ändern, muss das entweder in einem neuen Dienstleistungsvertrag oder zumindest in einem Zusatz zum ursprünglichen Vertrag festgehalten werden. Wird im Vertrag eine Projekttätigkeit beschrieben, der Interim Manager führt aber nur das Tagesgeschäft des Auftraggebers, löst seine tatsächliche Tätigkeit die entsprechende Rechtsfolge aus und nicht der geschriebene Dienstleistungsvertrag.

Die Verwendung des Dienstleistungsvertrages für jeden Einsatz eines Interim Managers oder einer Interim Managerin ist eine Empfehlung des AIMP. Im Übrigen führt der AIMP weder Rechtsberatungen noch Steuerberatungen durch. Bei Rechts- oder Steuerfragen sprechen Sie bitte mit dem Berater Ihres Vertrauens.

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Vertragsdauer

Dauer der Laufzeit des Vertrages über die Aufgabe (des Projektes), die ein Interim Manager übernimmt. Die Vertragsdauer ist von Beginn an ausdrücklich festgelegt. Im Interim Management kann es daher keine unbefristete Vertragsdauer geben. Sie kann aber durchaus auch im Rahmen einer Erweiterung oder Ergänzung des Vertrages verlängert werden. Typischerweise hat ein Vertrag im Interim Management eine Laufzeit von 7 - 12 Monaten.

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Versicherungsschutz

Zur Absicherung des wirtschaftlichen Risikos aus der eigenen Arbeit sollte ein Interim Manager eine Vermögens-Schadens-Haftpflichtversicherung gegen Vermögensschäden sowie eine Allgemeine Bürohaftpflichtversicherung abschließen.

UNITEDINTERIM bietet registrierten Interim Managern über Assecon einen erweiterten Versicherungsschutz.

Weiterbildung

Im Interim-Geschäft oftmals unterschätzte Aufwendungen, die jedoch zwingend erforderlich sind, um den eigenen Marktwert hochzuhalten. Ausbildungsangebote, die speziell auf das Interim Management zugeschnitten sind, gibt es zum Beispiel von der European Business School.

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Zahlungsmodalitäten

Im Interim Management können beide Seiten nur davon profitieren, wenn es zu Beginn des Vertrages eindeutig vereinbarte Zahlungsmodalitäten gibt. Dass der Vertrag aus der Feder des Interim Managers bzw. des Interim-Providers stammen und nicht vom Kunden "entwickelt" werden sollte, gehört zum Einmaleins der Verhandlungsführung – auch wenn dies zum Beispiel in der Arbeit für Großkonzerne schwerlich möglich sein wird.

Die am meisten gebräuchlichen Zahlungsmodalitäten sind:

Tagessatz und Spesensatz mal nachgewiesene Arbeitstage – Rechnung zahlbar innerhalb von 10 bis 30 Tagen.

Es gibt Großkonzerne, die grundsätzlich erst nach 60 Tagen zahlen.

Abweichend davon und seltener: Monatspauschale und variable, an den Erfolg des Interim Managers gekoppelte Anteile am Tagessatz.

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Zeitmanagement

Technik zum effizienten Umgang mit den eigenen Zeitbudgets. Der Begriff "Management auf Zeit" hingegen wird synonym mit "Interim Management" verwendet.

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Zeitarbeit

Interim Management ist keine Zeitarbeit. Interim Manager sind nahezu ausnahmslos höher qualifiziert als Zeitarbeiter. Bei der Zeitarbeit (Personalleasing, Arbeitnehmerüberlassung) wird ein Arbeitnehmer (Leiharbeitnehmer, Zeitarbeitnehmer) von seinem Arbeitgeber (Verleiher, Zeitarbeitsunternehmen) einem Dritten (Entleiher) zur Arbeitsleistung überlassen. Ein Interim Manager hingegen ist immer ein selbständig und auf eigene Rechnung tätiger Unternehmer oder Freiberufler und arbeitet aus keiner abhängigen Beschäftigung heraus. Ein Interim Manager kann auch, wenn er für seine Tätigkeit eine eigene Gesellschaft (z.B. GmbH) gegründet hat, ein Angestellter dieser eigenen Firma sein. Ein Interim Manager ist auch nicht in einem abhängigen Verhältnis zu einem Interim-Provider tätig.

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