Anforderungsprofil im Interim Management

Das Anforderungsprofil an einen Interim Manager unterscheidet sich im Kern nicht von der Zusammenfassung der Erwartungen, die ein Unternehmen an einen Kandidaten für eine Festanstellung hat. Allerdings enthält das Anforderungsprofil zusätzlich die exakte Definition der Aufgabe, des Zeitraumes, in dem der Interim Manager tätig sein soll, die Ziele, die durch die Arbeit des Interim Managers erreicht werden sollen sowie den Grad seiner Auslastung - zum Beispiel Vollzeit oder nur drei Tage in der Woche.

Das Anforderungsprofil wird deshalb abbilden:

  • Linienerfahrung - z. B. Leiter Controlling oder Qualitätsmanager
  • Branchenerfahrungen - z. B. zehn Jahre im Spezialmaschinenbau
  • Ausbildung - z. B. Diplom Ingenieur der Elektrotechnik
  • Sprachen - z. B. Englisch und Portugiesisch
  • Softskills - z. B. Strukturierer oder Aufbauer
  • Unternehmenstypen - z. B. aus dem Mittelstand oder Konzern-erfahren

Die Antworten auf jeden dieser Punkte sind im Vorfeld der Entscheidung eines Unternehmens zwingend erforderlich, damit Fehler im Auswahlprozess eines Interim Managers ausgeschlossen werden können.

Die Abfragemaske für die Suche nach Interim Managern bei UNITEDINTERIM erlaubt es Ihnen, alle diese Punkte abzubilden.

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Umfangreiche Informationen zum Einsatz von Interim Managern in den jeweiligen Linienfunktionen stellt Ihnen die jährliche AIMP-Providerumfrage zur Verfügung.

Angelsächsisches Modell

Die eine Variante des vertraglichen Verhältnisses zwischen Interim Manager, Interim Provider und Klient. Das angelsächsische Modell steht für direktes und bilaterales Verhandeln und Abschließen zwischen Klient und Interim Manager – wie dies auch zwischen Interim Managern und Unternehmen üblich ist, wenn die Mandate auf direktem Wege zustande kommen: Und dies ist in Deutschland, der Schweiz und Österreich weitaus häufiger der Fall, als dass Mandate über Interim-Provider oder andere Vermittler zustande kommen. Aktuelle Schätzungen: 70% der Mandate laufen im angelsächsischen Modell.

Vielleicht auch interessant für Sie: Holländisches Modell.

Branchenerfahrung

Nachgewiesene Anzahl von Jahren, die ein Interim Manager in der jeweiligen Branche gearbeitet hat – zum Beispiel in der Automobil-Zuliefer-, Pharma- oder Elektro-Industrie.

Bei UNITEDINTERIM können Sie die Branchenerfahrung als Suchkriterium vorgeben. Zum Beispiel: Zeige mir alle Interim Manager mit mehr als 10 Jahren Erfahrung in der Branche Maschinenbau.

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Berufshaftpflichtversicherung

Eine Haftpflichtversicherung stellt eine Absicherung vor Schadensersatzforderungen bei fahrlässiger Verletzung des Vermögens, Eigentums, des Körpers, eines Dritten dar. Die Betriebshaftpflicht deckt dabei Personen und Sachschaden-Risiken bei Berufsausübung.  Die Vermögenschadenhaftpflicht deckt den durch die Tätigkeit des Interim Managers verursachten Vermögensschaden. Der Versicherungsschutz wird zu unterschiedlichen Bedingungen und Prämien von verschiedenen Versicherungsgesellschaften angeboten. Besonders günstige Konditionen bestehen für Mitglieder von Branchenverbänden. Interim Manager, die bei UNITEDINTERIM registriert sind, können ebenfalls diese Konditionen in Anspruch nehmen. Die Rahmenverträge werden vom unabhängigen Versicherungsmakler AsseCon vermittelt. Weitere Infos unter https://www.assecon.de/managerschutz. Hinweis: Ist der Inteirm Manager als Organ (Geschäftsführer/Vorstand) tätig, so benötigt er den Schutz einer D&O-Versicherung

"Double-opt-in"-Verfahren

Beim „Double-Opt-in“ (auch „Closed-Loop-Opt-in“ genannt) muss eine Willenserklärung, die der Nutzer im Internet abgegeben hat, in einem zweiten Schritt bestätigt werden. Meist wird hierzu eine E-Mail-Nachricht mit Bitte um Bestätigung an die eingetragene Kontaktadresse gesendet. Diese Nachricht wird auch als „DOI-Mail“ oder „Checkmail“ bezeichnet. Handelt es sich um ein echtes, das heißt erwünschtes Opt-in, bekommt die Gegenseite – in unserem Fall UNITEDINTERIM – eine Bestätigung des Nutzers für die von ihm abgegebene Willenserklärung.

Dies Systeme halten die IP-Adresse nach, von der die zweite Bestätigung erfolgt ist sowie Datum und Uhrzeit dieser Bestätigung. Somit ist der Bestätigungsvorgang dokumentiert und somit im Streitfall nachzuweisen.

Für die Zusammenarbeit mit UNITEDINTERIM ersetzt das „Double-opt-in“-Verfahren die früher üblichen Verträge in schriftlicher Form.

D&O-Versicherung

(Directors-and-Officers-Versicherung) Spezielle Form der Vermögensschadenhaftpflichtversicherung,  durch die Mitglieder der Geschäftsleitung gegen eine Inanspruchnahme wegen Sorgfaltspflichtverletzungen sowohl von innen (Ansprüche des Unternehmens selbst) als auch von außen (Ansprüche Dritter) absichert werden. Das besondere Versicherungsprinzip der meisten D&O-Versicherungen (claims made) verlangt, dass zum Zeitpunkt der erstmaligen Inanspruchnahme Versicherungsschutz besteht. Da Interim Manager nur auf Zeit im Unternehmen bleiben, ist eine persönliche D&O einer Firmen-D&O vorzuziehen bzw. zu ergänzen. Weitere Infos unter https://www.assecon.de/managerschutz.

Haftung

Als externer Mitarbeiter haftet der Interim Manager wie jeder andere Dritte bei jedem Grad der Fahrlässigkeit.  Ein Haftungsprivileg wie das eines Angestellten ist nicht gegeben. Der Interim Manager muß den von ihm verursachten Schaden ersetzen. Grundlage der Haftung ist der geschlossene Interim Manager-Vertrag. Daneben besteht die deliktische Haftung nach §823 BGB. Durch die vertragliche Gestaltung des Interim Manager-Vertrages kann die Haftung aus Vertrag  der Höhe nach und nach dem Grade des Verschuldens begrenzt werden. Mit einer Berufshaftpflichtversicherung kann der Interim Manager die Risiken Schadenabwehr (Rechtschutz) und Schadenersatz absichern. In einer bestehenden Privathaftpflichtversicherung sind diese Risiken nicht versichert.

Hier ist der Link zu unserem Partner Assecon.

Holländisches Modell

Vertragsverhältnis zwischen allen beteiligten Parteien bei der klassischen Interim-Vermittlung: Der Interim-Provider schließt je einen Vertrag mit dem Klienten und mit dem Interim Manager ab. Wird von den meisten Providern in der DACH-Region verwendet.

UNITEDINTERIM ist kein Provider, verlangt keinerlei Provisionen und arbeitet deshalb nicht nach dem Holländischen Modell. Stattdessen stellt UNITEDINTERIM den Interim Managern die offene Plattform für deren digitalen Eigenvertrieb (digitale Infrastruktur) zur Verfügung und erwartet hierfür eine Flat Fee (Preisliste).

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Interim Executives

Interim Executives – auch C-Level Interim Manager genannt – sind Interim Manager, die ausschließlich auf der ersten Ebene arbeiten - also Interim CEOs, CFOs, CTOs, CHROs, CROs, CIOs und COOs sowie Vorstände und Geschäftsführer für die entsprechenden Linienfunktionen. Nach dieser Definition gehört ein Abteilungs- oder Bereichsleiter nicht zur Gruppe der Interim Executives.

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Umfangreiche Informationen zum Einsatz von Interim Managern in den jeweiligen Linienfunktionen stellt Ihnen die jährliche AIMP-Providerumfrage zur Verfügung.

Interim Kaufmännischer Geschäftsführer

Interim Manager oder Führungskraft für die Leitung des Finanzbereichs. Wird im in überwiegend international ausgerichteten Unternehmen auch als CFO (Chief Financial Officer) bezeichnet.

Hier finden Sie beispielhaft den Link auf eine vorformulierte Suche nach solchen Interim Managern in der Interim Manager-Datenbank von UNITEDINTERIM:

CFO mit mindestens 5 Jahren Erfahrung und mindestens 5 Jahren Erfahrung in der Verarbeitenden Industrie

Interim Management-Provider

Ein Interim Management-Provider (auch Interim Provider oder Provider) ist ein spezialisiertes Unternehmen oder eine Einzelperson, das Interim Manager gewerbsmäßig an Dritte (Unternehmen, Institutionen oder sonstige Teilnehmer am Wirtschaftsleben) vermittelt. Interim Management-Provider verfügen über einen Pool von in der Regel zwischen 500 und 3.000 freiberuflichen Interim Managern – manche nennen auch Poolgrößen, die darüber hinausgehen. Interim Management-Provider akquirieren daher zunächst ihr Angebot (die Interim Manager) und versuchen dann, dafür die passende Nachfrage (die Unternehmen) zu finden. Hier unterscheiden sie sich deutlich von Personalberatern. Die Geschäftsbeziehung zwischen Klient, Interim Manager und Provider wird entweder nach dem Holländischen Modell oder Angelsächsischen Modell gestaltet. Das Entgelt eines Interim Management-Providers beträgt typischerweise ein Drittel des Tagessatzes, den dem nachfragenden Dritten für die Dienstleistung des Interim Managers in Rechnung gestellt werden.

Für nachfragende Unternehmen bietet die Zusammenarbeit mit einem professionellen Interim Management-Provider folgende Vorteile (Quelle: AIMP):

  1. Vielfältiges Angebot an Kandidaten: Ein professioneller Provider eröffnet den Zugang zu einem breiten Angebot an Interim Managern. Die Abhängigkeit des Kunden von einzelnen Personen sinkt somit drastisch.
  2. Keine Kosten für die Vorauswahl: Ein professioneller Provider investiert nennenswerte Mittel in die Vorauswahl und Qualitätssicherung der Interim Manager seines Pools, mit denen er zusammenarbeitet. Für den Kunden entfallen somit diese Kosten, die dann anfallen, wenn er z. B. einen Interim Manager durch eine Anzeige sucht.
  3. Schnelle Lieferfähigkeit: Aufgrund der Vorauswahl und Qualitätssicherung ist ein professioneller Provider in der Lage, kurzfristig – mitunter innerhalb von 48 Stunden – Interim Manager für die individuelle Aufgabenstellung des Kunden vorzuschlagen. Oftmals kann der ausgewählte Interim Manager bereits ein paar Tage später seine Arbeit beim Kunden aufnehmen.
  4. Honorar nur für erbrachte Leistung und mit großem Gestaltungsspielraum: Ein professioneller Provider erhält sein Honorar in aller Regel nur dann, wenn der Interim Manager beim Kunden aktiv wird. Reisekosten zu Vorstellungsterminen sind hiervon ausgenommen. Ein professioneller Provider kann Kundenwünsche im Rahmen seiner Möglichkeiten berücksichtigen und ein professioneller Provider wird zudem den Wünschen des Kunden weitestgehend entsprechen: So kann er z. B. Projekte auf Voll- oder Teilzeitbasis anbieten, Aufträge auf Tages-, Wochen-, Monats- oder Pauschalbasis abrechnen und auch – wenn möglich – Erfolgskomponenten berücksichtigen.
  5. Zusätzliche Dienstleistung während des Projektes: Sofern der Kunde dies wünscht, wird ein professioneller Provider das Projekt intensiv begleiten. In jedem Fall steht er als Sparringspartner für den Kunden sowie den Interim Manager und als Moderator bei eventuellen Konflikten zur Verfügung.
  6. Zugang zu Insiderwissen: Ein professioneller Provider stellt dem Kunden umfangreiches Know-how über einen Markt zur Verfügung, den laut Umfragen die Hälfte der deutschen Unternehmen noch nicht kennt.
  7. Ausgeprägte Kunden- und Lösungsorientierung: Ein professioneller Provider ist nur seinem Kunden und keinem Kandidaten verpflichtet. Schon aufgrund der Größe des eigenen Pools hat er in aller Regel keine Schwierigkeiten damit, Kandidaten für die individuelle Aufgabenstellung des Kunden zu identifizieren. Er kann sich deshalb darauf konzentrieren, den besten Kandidaten auszuwählen.

Hier finden Sie alle Interim Provider in der DACH-Region

Interim Manager-Pool

Der Interim Manager-Pool eines Interim-Providers galt lange Zeit als Herzstück im professionellen Interim Management-Geschäft. Die Existenzberechtigung eines Pools geht auf die Anfänge des Geschäfts in den 1980er Jahren zurück. Der Markt war durch Intransparenz geprägt. Das Angebot und die Nachfrage sehr klein, ebenso wie die Einsatzbereiche von Interim Managern. Ohne Internet und Suchmaschinen waren die Informationsmöglichkeiten von potentiellen Kunden nicht gegeben, innerhalb kürzester Zeit einen geeigneten Experten für eine bestimmte Aufgabe zu finden. Mit der Zeit bildeten sich daher Interim Management Provider als Intermediäre heraus, welche die Lebensläufe von Interim Managern nach bestimmten Kriterien sammelten und als zentrale Ansprechpartner für die Nachfrageseite gegen Vergütung zur Verfügung standen.

Mit der steigenden Anzahl von Interim Managern im Markt (heute nach der AIMP-Umfrage ca. 15.000 in der DACH-Region), und einer Ausweitung der Einsatzmöglichkeiten von Interim Managern auf so gut wie alle Bereiche eines Unternehmens und in entsprechenden Projekten, war es dann kaum einem Provider mehr möglich, diese bunte Vielfalt in entsprechender Qualität und Aktualität in seinem Pool abzubilden. Auf der anderen Seite stand die rasante Entwicklung des Internets. Mit zunehmender Digitalisierung und Akzeptanz des Webs entwickelte sich Transparenz und Effizienz in der Art und Weise, wie Angebot und Nachfrage zusammen kommen: Suchmaschinen, Social Media sowie die Nutzung von spezialisierten Plattformen prägen inzwischen die Rekrutierungsstrategien der Nachfrageseite. Suchende Unternehmen mit digital affinen Entscheidern können heute auf digitalem Wege direkt qualitätsgesicherte Interim Manager zu transparenten Konditionen finden.

Diese Entwicklung des Marktes erübrigte es den Interim Managern, sich bei jedem der inzwischen über 100 Providern (Stand 2018) in aufwendiger - manchmal noch in analoger - Weise zu registrieren und dabei auch noch individuelle Akkreditierungsverfahren zu durchlaufen. Es steht viel mehr eine intelligente Auswahl und gezielte Ansprache von Spezial-Providern auf der Agenda, die noch einen spezialisierten Pool für spezialisierte Kunden betreiben und sich auf bestimmte Themen fokussieren. Dies kann Sanierung und Restrukturierung sein, oder auch bestimmte Funktionen (Finanzen) oder Branchen (wie z.B. Lebensmittel oder Automotive). Inzwischen (Stand 2018) ist fast jeder Interim Manager im Markt zumindest auf einer Social Media Plattform zu finden. So besteht eine sinnvolle Vertriebsstrategie von Interim Managern darin, sowohl auf eigene Faust an Kundschaft zu kommen (direkter Vertriebskanal = persönliche Kontakte plus digitale Plattformen) als auch eine Vernetzung mit Anbietern, die sich auf ein gleichgerichtetes Thema spezialisiert haben (indirekter Vertriebskanal).

Interim Management Provider nutzen heute – wenn sie von Kunden für eine bestimmte Interim-Aufgabe angesprochen werden – nicht mehr exklusiv ihren eigenen Pool als Quelle. Multi-Sourcing-Strategien an mehreren Stellen, u.a. bei UNITEDINTERIM, sind zur Realität geworden. Die Betreiber von Pools entwickeln sich somit von reinen Vermarktern der bei Ihnen deponierten Lebensläufe immer mehr zu aktiven Beratern ihrer Kunden in Sachen Interim Management.

Ob im Internet bei einer Plattform oder bei einem Poolbetreiber, der in analoger Weise die Daten zusammenstellt: Qualität und Aktualität der Daten haben überragende Bedeutung:

  • Klare Qualitätskriterien für die Aufnahme in den Interim Manager-Pool, denn nicht die Größe wird die nachfragenden Unternehmen zufriedenstellen, sondern die Qualität des Pools.
  • Aktualität auf der Grundlage eines professionellen Beziehungsmanagements: Kandidaten im Pool, die inzwischen eine Festanstellung angenommen haben, veraltete Kontaktdaten der Interim Manager oder gar verstorbene Kandidaten sind für einen professionellen Interim Manager-Pool absolute Tabuthemen.
  • Transparenz über die Struktur im Pool vorhandenen Skills: Ein professionelles Pool-Management wird wissen, wo die Schwerpunkte des Pools liegen: Bezogen zum Beispiel auf Branchen- oder Linienerfahrung – aber auch im Hinblick auf Softskills oder Auslandserfahrung.
  • Strategischer Ausbau des Interim Manager-Pools: Ein professionelles Poolmanagement wird versuchen, eventuelle Lücken in der Poolstruktur zu schließen und hierfür Interim Manager mit dem erforderlichen Profil gezielt zu akquirieren.

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Was bieten die Interim Manager an? Die Struktur der Skills bei UNITEDINTERIM (Wird tagesaktuell errechnet; abhängig von Ihrer Bandbreite kann das Laden etwas dauern).

Wie sieht der Markt aus? AIMP-Providerumfrage

Wo kann ich mich als professioneller Interim Manager registrieren? Anmeldeseite für Interim Manager

Was muss ich bei meiner Anmeldung berücksichtigen? Leitfaden für Interim Manager

Wo kann ich mich als nachfragendes Unternehmen registrieren? Anmeldeseite für Unternehmen

Was muss ich bei der Datenbankabfrage berücksichtigen: Leitfaden zur Datenbankabfrage

Leistungsbeschreibung

Beide Seiten, Unternehmen sowie Interim Manager, können nur davon profitieren, wenn es zu Beginn des Vertrages eindeutige Leistungsbeschreibungen gibt. Dass der Vertrag aus der Feder des Interim Managers bzw. des Providers stammen und nicht vom Kunden "entwickelt" werden sollte, gehört zum Einmaleins der Verhandlungsführung – auch wenn dies zum Beispiel in der Arbeit für Großkonzerne schwerlich möglich sein wird.

Denkansätze

VOR DEM MANDAT: Der Kunde sucht sehr dringend einen fähigen Interim Manager für die wirtschaftlich bedeutende Aufgabe. Er hat den Interim Manager als geeignet identifiziert. Deshalb sollte der Interim Manager vertraglich vereinbaren, dass mindestens eine Honorar-Vorauszahlung für die ersten zwei Arbeitswochen geleistet wird. Es kommt vor, dass sich zum Schluss des Mandates doch noch "grenzwertige" Einschätzungen ergeben, die dann zu unschönen Diskussionen führen würden. Die Vorauszahlung bekräftigt auch die Ernsthaftigkeit der Entscheidung des Kunden.

WÄHREND DES MANDATS: Der Interim Manager sieht sich während des Mandates, besonders gegen Ende des Mandates teils auch mit ambivalenten Einschätzungen seiner Leistungen konfrontiert. Egal ob berechtigt oder nicht. Deshalb ist es unbedingt zu empfehlen, dass in kurzfristigen Intervallen der Erfolg des Projektes durch schriftliche Abstimmung der Maßnahmen und Ergebnisse dokumentiert wird. Der Kunde ist insofern auch in der Lage zu dokumentieren, dass seine Erwartungen an das Mandat erfüllt werden oder er kann rechtzeitig Adjustierungen vornehmen. Dies kann durch ein digitales Projekttagebuch erfolgen, dass dem Mandanten (Kopie Provider) per Mail übersandt wird. Inhalte: Ziel, Maßnahme, Ergebnis, Erfüllungsgrad. Formell am besten wäre es, sich den Empfang schriftlich bestätigen zu lassen. Alternativ in einer weiteren Mail um Feedback zu einzelnen Punkten bitten, damit der Empfang auf diesem Wege dokumentiert ist.

NACH DEM MANDAT: Zu empfehlen ist auch die Einholung einer schriftlichen Leistungsreferenz durch den Interim Manager solange das "Eisen noch heiß" und man zufrieden mit der Leistung ist. Als absolut praktische Begründung kann die Akquisition neuer Projekte herangezogen werden. Sinnvoll ist es in aller Regel, wenn der Interim Manager diese Referenz wahrheitsgetreu und selbst erstellt und dem Kunden zur Gegenzeichnung vorlegt. Mit Erteilung dieser Referenz dokumentiert der Kunde seine Zufriedenheit mit der Lösung der Aufgabe.

Marktvolumen Interim Management

Die Summe aller Rechnungen aller Interim Manager in einem gegebenen Markt und während einer gegeben Zeitspanne. Der AIMP schätzt das Marktvolumen in Deutschland auf rund 2,4 Milliarden Euro.


Die an der Studie teilnehmenden Provider gehen davon aus, dass knapp 15.000 Interim Manager in Deutschland tätig sind.

Im Jahr 2017 waren vor allem Interim Manager für Technik, Personal, die kaufmännische Leitung, Controlling gesucht. Die meiste Nachfrage kam aus den Branchen Maschinen- und Automobilbau, ICT und Elektro/Elektronik sowie Chemie und Pharma.

Der durchschnittliche Tagessatz eines Interim Managers erhöhte sich von 1.067 Euro (2016) auf rund 1.107 Euro – mit einer Bandbreite von durchschnittlich knapp 700 Euro für einfachere Projektarbeit bis zu gut 1.788 Euro für Führungsaufgaben in der ersten Ebene. Die durchschnittliche Auslastung belief sich auf 149 Tage.

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Die vollständige AIMP-Providerumfrage

Non-Circumvention-Rule

Standardregel im Interim-Geschäft. Untersagt dem Interim Manager, der vom Interim-Provider einem Klienten vorgestellt wurde, eigenständig und am Interim-Provider vorbei (to“ circumvent“, engl. für „umgehen) mit diesem Kunden Verträge abzuschließen . Diese Regel gilt typischerweise für die Dauer von 12 Monaten.

Persönlichkeits-Struktur-Analyse (PSA)

Die Persölichkeits-Struktur-Analye (PSA) ist ein typologisches Instrument zur Persönlichkeits-Analyse, basierend auf der Selbsteinschätzung der Klientin oder des Klienten. Es handelt sich um ein anerkanntes und benutzerfreundliches Assessment- und Entwicklungsinstrument für den professionellen Einsatz in verschiedenen Bereichen des HR-Managements.

PSA ist ein etabliertes Produkt von Professor Dr. Günter Singer, Life and Career Design Consulting GmbH, Wien. Namhafte Unternehmen setzen PSA als „Standard-Tool“ ein – vor allem im Re-cruiting. Hierzu gehören Voestalpine, Raiffeisen Banken, Donau Universität und die HSO Wirtschaftsschule in der Schweiz.

Die PSA ist integraler Bestandteil der Qualitätssicherung bei UNITEDINTERIM und wird mit der Qualitäts-Sicherungs-Gebühr abgedeckt. Der neue Interim Manager erhält einen Code von UNITEDINTERIM, führt sein Selbst-Assessment durch, erhält unmittelbar das Ergebnis als PDF und lädt dann seine PSA hoch.

Hier finden Sie eine Demo-Analyse.

PMP - PROJECT MANAGEMENT PROFESSIONAL

Der Project Management Professional (PMP®) wird vom Project Management Institute (PMI®) herausgegeben und ist die weltweit am weitesten anerkannte Zertifizierung im Projektmanagement.

Hier ist der Link auf die Interim Manager mit PMP-Ausbildung bei UNITEDINTERIM.

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Unsere Preise: Preisliste

Umfangreiche Informationen zum Einsatz von Interim Managern in den jeweiligen Linienfunktionen stellt Ihnen die jährliche AIMP-Providerumfrage zur Verfügung.

http://de.wikipedia.org/wiki/Project_Management_Professional

Preise im Interim Management

Interim Manager rechnen ihre Arbeitsleistung typischerweise nach Tagessätzen (plus MwSt.) ab. Zusätzlich zum Tagessatz wird der Interim Manager Nebenkosten (z. B. für Reiseaufwand und Unterkunft) in Rechnung stellen.

Mitunter stimmen Interim Manager auch Honoraren auf Stundenbasis zu. Eher selten sind Monatspauschalen oder Vereinbarungen, die fixe und variable Bestandteile beinhalten.

Die Bandbreite der Tagessätze reicht von etwa 750 Euro bis über 2.000 Euro - in Ausnahmefällen auch klar darüber hinaus.

Die Tagessätze für einen Interim Manager, den ein Unternehmen über einen Interim-Provider beschafft, sind typischerweise teurer als wenn das Unternehmen den Interim Manager selbst identifiziert hätte, weil das Honorar des Providers abzudecken ist.

UNITEDINTERIM stellt Unternehmen die digitale Plattform zur Verfügung, um Interim Manager selbst zu identifizieren und ein solches Honorar einzusparen, das typischerweise vier- bis fünftausend Euro beträgt.

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Preisliste

Projektlaufzeit

Dauer der Aufgabe (des Projektes), die ein Interim Manager übernimmt. Die Projektlaufzeit ist im Vertrag mit dem Interim Manager von Beginn an festgelegt. Sie kann aber durchaus auch im Rahmen einer Erweiterung oder Ergänzung des Vertrages verlängert werden.

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AIMP-Providerumfrage

Provision

Honorar, das der Interim-Provider für seine Arbeit verlangt. Die Provision zahlt in der Regel das nachfragende Unternehmen durch einen erhöhten Tagessatz. Die Provisionssätze in der DACH-Region belaufen sich auf 25 bis 33 Prozent vom Honorar, das das Unternehmen für Vielleicht auch interessant für Sie:

UNITEDINTERIM verlangt keinerlei Provisionen.

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Preisliste

Qualitätssicherung

Die Sicherung der Qualität der Interim Manager des eigenen Pools für die Unternehmen wird in den Zeiten von Social Media immer wichtiger. Dadurch wird ein Mindestlevel von Qualität für jeden Interim Manager sichergestellt, mit dem der Interim-Provider zusammenarbeitet. Dieses Mindestlevel ist von Interim-Provider zu Interim-Provider unterschiedlich. Professionelle Interim Manager veröffentlichen die Kriterien der Qualitätssicherung auf der eigenen Website.

UNITEDINTERIM ist einem sehr hohen Qualitäts- und Aktualitätsanspruch verpflichtet – nicht zuletzt, weil UNITEDINTERIM die eigene Datenbank für alle registrierten nachfragenden Nutzer öffnet.

Hier können Sie nachschauen, wie die Qualitätssicherung bei UNITEDINTERIM funktioniert.

Weitere Gedanken zur Qualitätssicherung finden Sie im Blogpost "QUALITÄT BEGINNT FÜR INTERIM-PROVIDER IM POOL" .

Qualitäts-Sicherungs-Gebühr

Kostenanteil am Qualitätssicherungsprozess, den Interim Manager übernehmen, die bei UNITEDINTERIM aufgenommen werden möchten. Die Qualitätssicherungsgebühr beinhaltet die Persönlichkeits-Struktur-Analyse (PSA) im Wert von 150 Euro zur persönlichen Verwendung durch den Interim Manager - vor allem aber für den Upload bei UNITEDINTERIM. Hier finden Sie eine Demo-Analyse.

Der Qualitätssicherungsprozess von UNITEDINTERIM ist der wohl aufwendigste im Interim-Business der DACH-Region. Im Rahmen der Qualitätssicherung stellt UNITEDINTERIM sicher, dass die Unterlagen des jeweiligen Interim Managers am Markt und im Wettbewerb bestehen können. Die Qualitätssicherung deckt sieben Bereiche ab

  • Persönliche Headline
  • Persönliches Profil
  • Bild
  • Video
  • CV
  • Fachliches Profil
  • Tagessatz

und wird dem Interim Manager gegenüber von der Geschäftsführung von UNITEDINTERIM protokolliert.

Qualitäts-Siegel

Interim Manager, die die Qualitätssicherung von UNITEDINTERIM bestanden haben und deren Daten freigeschaltet wurden, erhalten das UNITEDINTERIM-Qualitätssiegel, das sie auch für eigenen Zwecke verwenden dürfen: Für ihre E-Mailsignatur, Website Social-Media-Profile, Visitenkarten sowie Flyer und Broschüren.

Sozietät

Eine Sozietät ist eine Interessengemeinschaft von Interim Managern zum gegenseitigen Vorteil. Eine Sozietät sieht ihre Stärke besonders im gemeinsamen Vertrieb, im in der Außenwirkung breiteren Angebotsspektrum sowie in der gemeinsamen und daher günstigeren Nutzung der Infrastruktur. So werden z. B. Mandate, die ein Mitglied der Sozietät fachlich oder zeitlich nicht übernehmen kann, an die Kollegen weitergereicht.

Übersicht der Sozietäten in der DACH-Region (incl. aller Provider)

Tagessatz

Interim Manager rechnen ihre Arbeitsleistung typischerweise nach Tagessätzen (plus MwSt.) ab. Zusätzlich zum Tagessatz wird der Interim Manager Nebenkosten (z. B. für Reiseaufwand und Unterkunft) in Rechnung stellen.

Mitunter stimmen Interim Manager auch Honoraren auf Stundenbasis zu. Eher selten sind Monatspauschalen oder Vereinbarungen, die fixe und variable Bestandteile beinhalten.

Der die AIMP-Umfrage publiziert einen durchschnittlichen Tagessatz für das Jahr 2017 in Höhe von 1.107 Euro.

Die Bandbreite der Tagessätze reicht von etwa 750 Euro bis über 2.000 Euro – in Ausnahmefällen auch klar darüber hinaus.

UNITEDINTERIM stellt registrierten Interim Managern die Analyse aller Tagessätze bei UNITEDINTERIM in Echtzeit zur Verfügung – nach Linienfunktionen aufgebrochen in Minimum, Maximum, Median und Durchschnitt.

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AIMP-Providerumfrage

Turnaround

Englischer Begriff für „Richtungsänderung“. Im Interim Management entspricht der Turnaround im Kern der Sanierung:

Richtungsänderung für ein Unternehmen weg von Verlusten – hin zur Profitabilität. Mit Turnarounds werden in aller Regel nur sehr erfahrene Executive Interim Manager betraut. Der AIMP schätzt den Anteil der Restrukturierungs-Mandate auf um die 15 % aller Interim Mandate:

Hier ein Auszug der Interim Manager bei UNITEDINTERIM mit Turnaround-Erfahrung.

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Unsere Preise: Preisliste

Umfangreiche Informationen zum Einsatz von Interim Managern in den jeweiligen Linienfunktionen stellt Ihnen die jährliche AIMP-Providerumfrage zur Verfügung.

Vermittlungsprovision im Interim Management

Entgelt, das der Interim-Provider für seine Tätigkeit erhält. Die Provision zahlt in der Regel das beauftragenden Unternehmen über einen Aufschlag auf den Tagessatz. Die Vermittlungsprovision beläuft sich in der DACH-Region typischerweise auf 25 bis 33 Prozent.

UNITEDINTERIM verlangt keinerlei Provisionen.

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